Allgemein · Rezensionen

Rezension: Sakura – Die Vollkommenen von Kim Kester

Buch

Titel: Sakura – Die Vollkommenen
Autorin: Kim Kestern
Verlag: Arena Verlag
Erscheinungsjahr: 2017
Seitenzahl: 408 Seiten

 

Erster Satz

Heilige Amaterasu! Ich werde zu spät kommen!

 

Inhalt

Juri lebt auf Ebene 1 unter der Erde. Ihr ganzes Leben lang war sie auf sich alleine gestellt und hat das Sonnenlicht noch nie gesehen. Niemand von ihrer Ebene war jemals auf der Erdoberfläche. Die Göttin Amaterasu will sie nicht sehen, da sie die Nachfahren von Susanoo und somit Abschaum sind. Jeden Tag kämpfen die Menschen um ihr Überleben.
Eines Tages ruft der Kaiser zur Blüte auf. Juri sieht genau dies als einzige Chance, jemals an die Oberfläche zu kommen. Da sie jedoch nicht schön und weiblich genug ist, verkleidet sie sich als Junge und nimmt so an der Blüte teil. Doch die Prüfungen sind schwerer als gedacht und viele sterben bei dem Versuch sie zu bestreiten. Juri hat jedoch einen Gönner, der ihr auch den Kopf verdreht. Wird sie die Blüte schaffen und an die Oberfläche gelangen? Schafft sie es unentdeckt zu bleiben? Muss sie für ihren Betrug mit ihrem Leben bezahlen?

Meine Meinung

Als ich den Klappentext las, war ich mir sehr unsicher, ob mir diese Geschichte gefallen würde. Da es aber so viele positive und begeisterte Rezensionen gab, beschloss ich, es trotzdem zu wagen und kaufte es mir. Anfangs konnte ich mit der Protagonistin Juri und der Geschichte nicht ganz warm werden. Doch nach einigen Seiten hat mich das Buch gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, was „dahinter“ steckt.
Der Schreibstiel ist angenehm und bildlich, sodass man sich alles gut vorstellen kann. Auch die Charaktere werden gut dargestellt und die verschiedenen Ebenen detailliert beschrieben. Von Anfang an hatte ich eine Ahnung, wo diese Ebenen liegen könnten, aber das WARUM und die genaue Erklärung dazu war einfach faszinierend. Die Autorin hat sich wirklich ein tolles System und auch eine glaubwürdige Vergangenheit überlegt, welche man gut nachvollziehen kann. Hoffentlich wird dies niemals Realität…
Juri war mir zwar sehr sympathisch, doch in mancher Hinsicht verstand ich sie nicht so recht. Da sie immer für sich selbst kämpfen musste, wollte sie keine Freunde haben, für die sie mehr empfand und ihnen eventuell helfen musste. Auf Ebene 1 lebte man nicht lang und Freunde zu haben bedeutete unweigerlich jemanden zu verlieren. Sie ist eine starke junge Frau, die sich in einer Gruppe aus Jungen behaupten kann. Sie ist auch die Einzige, die sich dem Prinzen die Wahrheit sagen traut. Von Anfang an mochte ich Juri und ihren Mut, ihren Kampfgeist und ihre Art, Dinge begreifen zu wollen. Sie will mehr von ihrem Leben.
Die plötzlichen Wendungen fand ich toll. Man wusste nie, was als nächstes passiert. Im einen Moment glaubt man noch, der Prinz könnte Juri helfen die Blüte zu überstehen und hätte sogar die Macht am System etwas zu ändern, den armen Menschen zu helfen, doch plötzlich erfährt man, wie das Verhältnis zwischen dem König und dem Prinzen tatsächlich aussieht und erkennt, dass Juris Hoffnung erlischt.
Anfangs glaubte ich noch, die Prüfungen würden nur die Probanden testen und die besseren heraussuchen. Doch als es dann zu einem blutrünstigen und gewalttätigen Massaker ausartet, wurde mir bewusst, dass die Blüte zwar harmlos und harmonisch klingt, aber in Wirklichkeit ganz anders wird.

Fazit

Die Geschichte kann ich mit nur einem Wort beschreiben: WOW! Absolut empfehlenswert!
Ich gebe dem Buch fünf Sterne.
5 Sterne
eure
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