Allgemein · Rezensionen

Rezension: Die Unwandelbaren – Pharos von Laura Labas

Buch

Titel: Die Unwandelbaren – Pharos
Band: 1
Autorin: Laura Labs
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsjahr: 2014
Seitenzahl: 432

 

Anfang

Ich fühlte mich frei.

 

Inhalt

Die 18-jährige Reyna weiß, das sie kein normaler Mensch ist. Sie kann ihre Seele wandern lassen und sich mit Tieren verbinden. Doch was genau das ist, erfährt sie erst, als fremde Menschen in ihre Stadt kommen und sich für ihre beste Freundin Felicity interessieren. Die Pharos – so nenne sie sich – versuchen Felicity – die mit dem Wissen aufgewachsen ist und ihrer besten Freundin nie etwas gesagt hat – in ihre Gemeinschaft aufzunehmen, wissen aber nichts von Reyna. Erst im Laufe der Geschichte erfährt Reyna immer mehr von dieser Gruppe und erkennt, dass sie eine sehr starke Pharos ist. Außerdem hat es ihr ein ganz bestimmter Pharos angetan. Nur ihm erzählt sie fast die ganze Wahrheit, er hilft und lehrt sie.
Und als wäre dies noch nicht genug Chaos in Reynas Leben, läuft ein Serienkiller in der Stadt umher und bringt Menschen um. Vor 11 Monaten verschwand ihr Freund Seth spurlos. Nun findet sie die Leiche ihrer Direktorin auf dem Friedhof und bei den Ermittlungen wird auch Seths Leiche gefunden. Nach und nach sterben Menschen und die Spuren führen immer wieder zu ihrem besten Freund Glen. Reyna weiß nicht, was sie davon halten soll. Ihr bester Freund als Mörder?

 

Meine Meinung

Nachdem ich die Bücher Ein Käfig aus Rache und Blut und Ein Thron aus Knochen und Schatten gelesen habe, wollte ich unbedingt mehr von dieser tollen Autorin lesen. Ich liebe ihren Schreibstiel und ihre komplexen Geschichten.

Reyna ist eine charmante, taffe und neugierige junge Dame, die ich sofort ins Herz schloss. Manchmal musste ich mich jedoch über ihr Verhalten aufregen, da sie ziemlich impulsiv und teilweise unüberlegt handelt. Obwohl die Pharos glauben, dass sie nur ein Mensch ist und sie ihr nur wegen Felicity Zugang zum Herrenhaus und ihrem Wissen geben, irrt sie im Haus umher und schaut sich alles genau an. Dies fand ich eher ungewöhnlich und auch unhöflich, da sie in dem Haus nur geduldet wird und eigentlich nicht das Recht dazu hat. Durch ihre Neugier lernt sie auch den Gefangenen im Keller kennen, der mir von Anfang an sehr suspekt vorkommt. Auch sein Wunsch nach diesem bestimmten Buch fand ich sehr verräterisch, Reyna aber anscheinend nicht.

Auch ihre Großeltern fand ich klasse. Sie sind so fürsorglich, herzlich und wollen nur das Beste für ihre Enkelin. Als Reyna von dem großen Familiengeheimnis erfährt, ist sie sehr lange wütend auf ihre Großeltern und ihre Mutter und geht ihnen eigentlich die ganze Geschichte lang aus dem Weg. Ich finde ihr Verhalten den Großeltern gegenüber gemein, da sie nicht einmal die Chance erhalten, Reyna ihre Beweggründe für die Lügen zu erklären. Erst ziemlich spät erfährt man – und auch Reyna – dass ihre Großeltern sie nur beschützen wollten.

Die beiden besten Freunde von Reyna könnten unterschiedlicher nicht sein. Und auch hier verstehe ich oft nicht, wie man so jahrelang leben kann. Glen und Felicity hassen sich regelrecht. Es kommt immer wieder zu Streitereien und auch der Konkurrenzkampf um Reyna kommt nicht zu kurz. Vor allem von Felicitys Seite kommen immer wieder Sticheleien und Anschuldigungen, die Reyna einfach zulässt. Gemein finde ich im Laufe des Buches auch, dass Reyna Glen absichtlich auf Distanz hält und sich meist nur noch mit Felicity trifft.

An den Geschichten von Laura Labas finde ich die überraschenden Wendungen so toll. Nichts ist vorhersehbar! Man denkt, man weiß, wie es weitergeht und dann plötzlich passiert etwas und alles ist anders. Die ganze Zeit über ist man sich nie sicher, ob Glen vielleicht doch der Mörder ist. Die Hinweise führen immer wieder zu ihm und man ändert immer wieder seine Meinung. Doch an den tatsächlichen Mörder habe ich bis zuletzt nicht gedacht. Obwohl es Andeutungen gegeben hat!

 

Fazit

Trotz allem habe ich das Buch verschlungen und freue mich schon auf die nächsten Teile. Ich kann das Buch wirklich jedem weiterempfehlen!

 

Ich gebe dem Buch fünf Sterne.

5 Sterne

eure

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