Allgemein

Rezension: Atlantia von Ally Condie

Buch

Titel: Atlantia
Autorin: Ally Condie
Verlag: Fischer FJB
Erscheinungsjahr: 2015
Seitenzahl: 416 Seiten

 

Anfang

Meine Zwillingsschwester Bay und ich schreiten unter den braun-türkisfarbenen Banner hindurch, die von der Decke des Tempels herabhängen.

Inhalt

Zwillinge.
Sie waren für ein gemeinsames Leben bestimmt.
Doch das Schicksal trennte sie.

Bay, du fehlst mir so sehr, flüsterte sie in die Muschel. Aus dem Inneren tönte ein rauschender Gesang und erinnerte an eine Zeit, als Wasser und Land noch zusammengehörten. Wo auch immer an der Landoberfläche ihre Schwester nun war, sie musste sie finden – auch wenn es niemandem erlaubt war, die Stadt unter der Glaskugel zu verlassen.

In einer Welt, die in Wasser- und Landbevölkerung aufgeteilt ist, werden die Zwillingsschwestern Rio und Bay durch einen Schicksalsschlag getrennt. Bay tritt ihre Reise zur Oberfläche an. Rio bleibt in Atlantia zurück. Um ihre Schwester wiederzusehen, muss sie herausfinden, warum Wasser und Land getrennt wurden und welche wunderbare und zugleich zerstörerische Gabe die Frauen der Familie verbindet.

 

Meine Meinung

Das Cover ist zwar schlicht, hat mich aber trotzdem sehr angesprochen. Eine Frau unter Wasser auf dem Weg nach oben. Finde ich sehr gelungen.

Vor langer Zeit stand die Welt vor dem totalen Untergang. Deshalb wurde eine Unterwasserwelt gebaut, in der es den Menschen fantastisch geht. Wohingegen die Menschen oben in einer schrecklichen und krankmachenden Umgebung für den Luxus und das Leben im Unten schuften müssen. Klingt irgendwie interessant, aber auch grausam. Immer wieder fragte ich mich, wer um Gottes Willen OBEN bleiben und das wirklich machen würde? Vor allem, wenn ich die Leute unten gar nicht kenne…

Rio ist eine charmante junge Frau, welche ich jedoch nicht immer ganz verstand. Manchmal agiert sie meiner Meinung nach sehr unvernünftig und auch egoistisch. Niemand darf über ihre tote Mutter sprechen, niemand ihren Ring berühren, niemand in ihrem Büro sitzen oder ihre Bücher lesen. Naja… etwas schwer, da sie die Hohepriesterin war und von allen Menschen geliebt und verehrt wurde und ihr tragischer, plötzlicher und viel zu früher Tod auch andere Menschen tief getroffen hat. Ja, auch andere Menschen sind traurig! Aber dies versteht Rio einfach überhaupt nicht.

Die Nebencharaktere kommen meiner Meinung nach etwas zu kurz, da auf keinen so wirklich eingegangen wird. Selbst über ihre Zwillingsschwester erfährt man nur sehr wenig.

Auch über andere Themen wie die Sirenen an sich, das Versorgungssystem, der Transport,… erfährt man sehr wenig bis gar nichts. Ich finde, dass solche Dinge erklärt werden sollten, wenn man sich schon so ein komplett anderes Gesellschaftssystem überlegt. Atlantia klingt spannend, aber mir fehlen einfach mehr Hintergrundinformationen dazu. WIE funktioniert das Leben dort?

 

Fazit

Die Idee der Geschichte finde ich sehr interessant und ich würde so gerne noch mehr darüber erfahren, vor allem über den geschichtlichen und den technischen Teil von Atlantis. Die Geschichte selbst war auch schön, aber manchmal auch etwas unlogisch und mir fehlte manchmal die Spannung.

 

Ich gebe dem Buch drei Sterne.

3 Sterne

eure

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