Allgemein · Rezensionen

Rezension: Royal – Ein Königreich aus Glas von Valentina Fast

Buch

Titel: Royal – Ein Königreich aus Glas
Teil: 1
Autorin: Valentina Fast
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 448 Seiten
Erscheinungsjahr: 2017

 

Anfang…

Das hier ist meine Geschichte. Eine Geschichte von Angst und Zweifeln, von irren Wendungen und unliebsamen Überraschungen, von Verrat und bitterer Enttäuschung. Kurzum: Eine Geschichte der größten Lüge, die meine kleine Welt so erbarmungslos zum Einsturz bringen konnte.

 

Inhalt

Im Königreich Viterra, einem durch eine Glaskuppel vom Rest der Welt abgeschirmten Land, findet alle paar Jahrzehnte eine prunkvolle Fernsehshow zur Prinzessinnenwahl statt. Zusammen mit den schönsten Mädchen der Nation soll die siebzehnjährige Tatjana um die Gunst vier junger Männer werben, von denen nur einer der wahre Prinz ist. Sie alle haben royale Eigenschaften und eine geheimnisvolle Vergangenheit, aber wer ist wirklich königlich? Und wie weit wird Tatjana in der Auswahl kommen? – Quelle: Amazon

 

Meine Meinung

Das Cover ist schön, aber recht schlicht. Etwas mehr Glamour würde gut passen und auf den Inhalt verweisen.

Die Autorin hat eine interessante Version der Zukunft erschaffen, in der die Welt, wie wir sie kennen, nicht mehr existiert. Um die Jahrtausendwende hat ein Atomkrieg die Erde zerstört und nur noch ein kleines Land (so groß wie Österreich) existiert. Jedoch leben die Menschen dort nicht in einer futuristischen Zukunft, sondern in einer Monarchie mit Königen, Prinzessinnen, traumhaft schönen Kleidern, Kutschen (keine Autos), Strom und einer TV-Show, die mich irgendwie an die Tribute von Panem erinnert hatte. Doch diesmal geht es um genau das Gegenteil. Die Kandidatinnen melden sich freiwillig, leben im Luxus und genießen es.

Tatjana ist eine freundliche, wohlerzogene und hilfsbereite junge Frau, die ich sofort in mein Herz schloss. Auch wenn ich bei einer solchen Auslese nicht mitmachen wollen würde, finde ich ihre extreme Abneigung merkwürdig. Immerhin darf sie in den Palast, lernt neue Menschen kennen, darf es sich gutgehen lassen, darf Prinzessin spielen und könnte es einfach als Abenteuer sehen. Nervig fand ich auch, dass sie immer als zerbrechliches und nervenschwaches Mädchen dargestellt wird. Bei jeder Kleinigkeit beginnt sie zu weinen, bekommt eine Panikattacke und fällt (fast) in Ohnmacht. Wieso? Phillipp verliert einem Freund gegenüber ein böses Wort über sie, sie hört es heimlich mit und bekommt eine Panikattacke. Sie beginnt zu zittern, muss sich übergeben und fällt um. Ernsthaft? Mit der Zeit wurde das einfach nur noch nervig. Ich hoffe, dass sich das in den nächsten Teilen bessert.

Die vier jungen Männer waren alle sehr freundlich und witzig. Immer wieder fragte ich mich selbst, wer wohl der wahre Prinz sei. Tatjana dachte auch regelmäßig daran und man konnte sehr gut ihren Gedankengängen dazu folgen. Jeder von ihnen könnte der Prinz sein, oder eben auch nicht. Am nettesten und sympathischsten finde ich Henry und Fernand. Phillipp hingegen nervte mich mit seiner Geheimnistuerei vor allem zum Ende hin sehr. Kann er nicht einfach sagen war Sache ist? Immer einen Schritt vor und dann fluchtartig drei Schritte zurück.

 

Fazit

Die Geschichte finde ich ganz toll und wirklich spannend. Der Gedanke, dass die Erde in der Zukunft komplett zerstört und unbewohnbar ist und es trotzdem ein Land gibt, in dem einige Menschen überlebt haben, finde ich sehr interessant. Doch Tatjanas ewiges Heulen und das andauernde Gezanke zwischen ihr und Philipp machte mich teilweise wahnsinnig.

 

Ich gebe dem Buch vier Sterne.

4 Sterne

eure

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