Allgemein · Rezensionen

Rezension: Das letzte Allegretto von Rebecca Gablé

Buch

Titel: Das letzte Allegretto
Autorin: Rebecca Gablé
Verlag: Bastei Entertainment
Erscheinungsjahr: 2016
Seitenzahl: 380 Seiten

 

Anfang

Sie würden ihn nicht kriegen.

 

Inhalt

Nach dem Tod seines Vaters übernimmt Magnus Wohlfahrt widerwillig dessen Firma. Sein jüngerer Bruder Taco hingegen erbt ein großes Haus und ein riesiges Vermögen. Er ist drogenabhängig und strebt eine Musikerkarriere an. Schon nach wenigen Tagen erkennt Magnus, dass sein Vater kein ehrlicher und seriöser Geschäftsmann war. Er war in illegale Geschäfte verwickelt, die ihn vermutlich auch sein Leben gekostet haben.
Als Magnus von den dubiosen Geschäften erfährt und diese weiterführen soll, lehnt er ab. Ambrosini, sein Gegner, initiiert einen Mord, für den nur Magnus Motive zu haben scheint. Mit gefälschten Beweisen und seiner Liebe zu seinem kleinen Bruder Taco erpresst er ihn. Dem Geschäftsmann bleibt nichts anderes übrig als die Flucht nach vorne anzutreten. Es geht um alles oder nichts. Zum Glück erhält er Hilfe von Natalie, die selbst einige Geheimnisse umgeben…

 

Meine Meinung

Diese Geschichte hat einfach alles, was einen guten Krimi auszeichnet. Die Geschehnisse werden gut und spannend erläutert. So erklärt zum Beispiel die Polizistin dem Geschäftsmann Magnus, was es mit den Optionsscheinen auf sich hat und wie sie funktionieren.  Dies ist zwar eher unlogisch, aber auf diese Weise werden solche Vorgänge dem Leser näher gebracht.
Sowohl die Haupt- als auch die Nebendarsteller werden anschaulich beschrieben und man kann sich in ihr Verhalten einfühlen. Magnus Wohlfahrt ist ein intelligenter und waghalsiger Geschäftsmann, der sich nicht erpressen lassen möchte. Er zeigt Mut, liebt seine Familie und möchte sie beschützen. Er setzt sich für seinen Bruder ein und hilft ihm immer wieder.
Taco ist ein drogensüchtiger, schmächtiger Musiker, dem seine Drogensucht immer wieder Probleme verursacht.
Der Krimi ist spannend geschrieben und die Handlung ist sehr umfangreich und wird niemals langweilig. Der Spannungsbogen spannt sich von Anfang an und bleibt bis zum Schluss bestehen. Im Laufe der Geschichte werden immer mehr Geheimnisse rund um die Familie aber auch innerhalb der Firma offenbart. Mit jeder neuen Offenbarung versteht man die Handlungen der einzelnen Personen viel besser und kann sie nachvollziehen. Lediglich das Ende ging mir etwas zu schnell und hörte mittendrinn auf. Ambrosini ist anfangs skrupellos und ermordet Menschen, nur weil sie ihm im Weg sind oder er ein Druckmittel braucht. Doch am Ende ist er viel zu weich und da hätte ich mir mehr härte seinerseits erwartet.

 

Fazit

Ich kann dieses Buch nur jedem weiterempfehlen. Es ist wirklich sehr spannend und interessant. Als ich zu lesen begann, konnte ich fast nicht mehr aufhören. Es ist kein normaler Krimi, in dem die Kriminallisten ein Verbrechen aufklären. Die gesamte Geschichte wird aus der Sicht von Magnus geschildert. Sein Vater wurde ermordet und er muss dessen Firma mit allen Problemen und illegalen Deals übernehmen. Diese Geschichte verspricht Spannung pur.

 

Ich gebe der Geschichte fünf Sterne.

5 Sterne

eure

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