Allgemein · Rezensionen

Rezension: Wolfsmal – Die Verwandlung von Aurelia L. Night

Buch

Titel: Wolfsmal – Die Verwandlung
Band: 1
Autorin: Aurelia L. Night
Verlag: Eisermann Verlag
Erscheinungsjahr: 2017
Seitenzahl: 400

 

Anfang

Vor vielen Jahrhunderten zeugte der Gott des Chaos, unter dem Namen Loki bekannt, mit der Riesin Angrboda den ersten Fenriswolf.

 

Inhalt

Emilia feiert ihren 18. Geburtstag. Noch in derselben Nacht erwacht in dem Mädchen ihr schrecklicher Fluch, denn plötzlich kann sie die Gedanken ihrer Mitmenschen hören! Kurz darauf offenbart Emilia ihr Vater, dass er sie auf ein weit entferntes Internat schicken wird, und das schon morgen! Dort erfährt sie von ihren Mitschülern, wer oder was sie tatsächlich ist und was es mit dem Fluch auf sich hat.
 

Meine Meinung

Der Schreibstiel ist flüssig und leicht zu lesen. Vom ersten Satz an war ich gefesselt und wollte das Buch gar nicht beiseite legen. Ich musste einfach wissen, wie es weiter geht.
Emilia ist ein freundliches und charmantes Mädchen, welches ich sofort ins Herz schloss. Sie tat mir meist leid, da irgendwie jeder gemein zu ihr war bzw. nicht viel Rücksicht auf sie und ihre Gefühle nahm.

Ihre beste und einzige Freundin merkt zwar, dass es Emilia im Club nicht gut geht, trotzdem ist ihr ein Mann, welchen sie eben erst kennengelernt hat, wichtiger als ihre Freundin. Deshalb muss Emilia alleine nach Hause fahren und wird dabei sogar fast entführt. In meinen Augen ist dies keine echte Freundschaft.

Auch ihr Vater kam mir immer wieder sehr merkwürdig und kühl vor. Seine Entscheidungen habe ich nie ganz verstanden, erst zum Schluss erfährt man, was dahinter steckt und warum er seine Tochter plötzlich auf ein Internat geschickt hatte. Trotz allem finde ich seine Beweggründe seltsam und auch etwas unlogisch. Die Stiefmutter ist ebenfalls äußerst eigenartig und der Teufel in Person. Diese Dame mochte ich von Anfang an nicht und meine Vermutungen haben sich am Ende auch noch mehr als bestätigt. 

Natürlich kommt auch das Thema Liebe nicht zu kurz, da es sogar zwei bzw. drei Anwärter für Emilia gibt. Aber wer ist ihr Seelenverwandter? Wer ist tatsächlich für das Mädchen bestimmt?
Finn habe ich eigentlich sofort in mein Herz geschlossen, Valentin erst später. Dann mochte ich jedoch beide Charaktere und konnte mich selbst nicht entscheiden, welchen der beiden ich wählen würde.

Besonders spannend an dem Buch finde ich die überraschenden Wendungen, mit denen man einfach nicht rechnet und natürlich das Thema der nordischen Mythologie. Jedoch braucht man da eine gewisse Grundkenntnis, da ich denke, dass es sonst schwer ist dem Prolog zu folgen. 

 

Fazit

Die Idee der Geschichte ist einfach faszinieren. Auch das Grundgerüst stimmt voll überein. Lediglich ein paar Kleinigkeiten hätte die Autorin besser bzw. logischer schreiben können.

 

Ich gebe dem Buch vier Sterne.

4 Sterne

eure

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