Allgemein · Rezensionen

Rezension: Der Mythos vom starken Führer: Politische Führung im 20. und 21. Jahrhundert von Archie Brown

Buch

Titel: Der Mythos vom starken Führer: Politische Führung im 20. und 21. Jahrhunder
Autor: Archie Brown
Verlag: Propyläen Verlag
Erscheinungsjahr: 2018
Seitenzahl: 480 Seiten

 

Anfang

In der heutigen Demokratie muss man nicht lange nach Menschen suchen, sie sich nach einem „starken Führer“ sehnen.

 

Inhalt

»In den letzten Jahren wurden die großen Demokratien von inneren Konflikten erschüttert und mit schwerwiegenden äußeren Herausforderungen konfrontiert. In solchen Zeiten wirkt die Vorstellung verlockend, man müsse nur den richtigen politischen Führer finden, eine heroische Figur, die alle Probleme resolut in Angriff nehmen wird.«

In seinem epochalen Werk beleuchtet Archie Brown die Erfolge und Misserfolge der größten Demokraten und Diktatoren der vergangenen hundert Jahre und zeigt: Wenn wir einem einzelnen Menschen erlauben, viel Macht anzuhäufen, ebnen wir den Weg für gravierende Fehler und im schlimmsten Fall für katastrophales Blutvergießen. Von Hitler und Stalin über Trump, Putin und Erdoğan bis hin zu Brandt, Mandela und Gorbatschow untersucht Brown verschiedene Führungsstile und stellt weitverbreitete Annahmen über politische Wirksamkeit und Stärke in Frage. Anhand zahlreicher Beispiele belegt er, dass das Modell einer kollektiven Führerschaft viel effektiver ist als die Stärke eines Einzelnen. Eine scharfsichtige Lektüre, aus der wir viel für unsere Gegenwart lernen können

Quelle: Amazon

 

Meine Meinung

Das Buch ist der Wahnsinn! Ja, es ist mit seinen fast 500 Seiten sehr lange. Aber es ist wirklich interessant und gut erklärt.

Der Autor brachte mich auf komplett neue Denkansätze. Natürlich weiß ich einiges über die amerikanische Verfassung und auch einiges über die französische Revolution. Aber ich habe diese beiden Ereignisse noch nie miteinander verglichen oder mir gar Gedanken über die großen und schwerwiegenden Unterschiede und Folgen gemacht.

Man muss jedoch bedenken, dass es kein Buch ist, dass man mal eben schnell liest. Konzentration und Zeit ist bei dieser Lektüre ebenso wichtig wie ein Grundwissen über die führenden Persönlichkeiten der letzten Jahre überall auf der Welt.

Dies ist auch mein einziger richtiger Kritikpunkt. Manchmal wechselt der Autor meiner Meinung nach zu schnell zwischen den Personen, Ländern und Jahreszahlen. Gerade waren wir noch bei Bush in den USA und schon wechseln wir ins Jahr 1938 zum britischen Premierminister Neville Chamberlain, der mit Adolf Hitler „das unglückselige Abkommen“ schließt.

Ich danke NetGalley für die Bereitstellung des Buches.

 

Fazit

Es ist ein wirklich interessantes und lesenswertes Buch, welches aber nicht so einfach zu verstehen ist. Man braucht einfach gewisse Grundkenntnisse über die Politik, politische Geschehnisse und berühmte Politiker der letzten Jahre.

 

Ich gebe dem Buch vier Sterne.

4 Sterne

eure

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