Allgemein · Rezensionen

Rezension: In der Tiefe von Elizabeth Heathcote

Buch

Titel: In der Tiefe
Autorin: Elizabeth Heathcote
Verlag: Diana Verlag
Ersterscheinung: 21. August 2017
Seitenzahl: 348 Seiten

 

Anfang

Paula hatte alle Lampen in der Küche eingeschaltet

 

Inhalt

Ihr Name war Zena. Tom macht kein Geheimnis aus seiner großen Liebe zu dieser Frau und hat Carmen alles erzählt. Wie er sich Hals über Kopf in Zena verliebte, wie er mit ihr das Ferienhaus am Strand kaufte. Und wie sie eines Nachmittags im Meer schwimmen ging und nie mehr zurückkehrte. Doch Zena ist Toms Vergangenheit, Carmen seine Zukunft. Davon ist Carmen überzeugt. Bis sie erfährt, dass er ihr ein entscheidendes Detail verschwiegen hat: Die Polizei hielt Zenas Tod für einen Mord – und verdächtigte Tom. Ist ihr Mann ein Mörder?
Quelle: Amazon 

 

Meine Meinung

Meiner Meinung nach fehlte der Geschichte etwas. Ich erwartete mir einen Psychothriller, aber es kam mir irgendwie nicht ganz so gruselig und unheimlich vor. Anfangs lebte Carmen mit ihrem Mann ganz glücklich und zufrieden. Durch ihn hatte sie ein schönes und angenehmes Leben. Durch Zufall (oder Langeweile?) kam sie auf die Idee, er könnte etwas mit dem Tod seiner Exfreundin Zena zu tun haben. Wieso sie ausgerechnet jetzt darauf kommt und wieso sie genau jetzt nachforscht, verstehe ich bis jetzt nicht. Immer wieder stöbert sie in seinen Privatsachen herum und fragt Leute aus, aber mit ihrem Mann spricht sie nicht wirklich darüber. Das habe ich am wenigsten verstanden. Die beiden sind doch verheiratet und er zeigt ihr seine Liebe auch immer wieder. Aber anscheinend war ihr das zu wenig.

Anfangs mochte ich Carmen sehr gerne. Doch im Laufe der Geschichte handelte sie oft kopflos und missachtete immer wieder die Privatsphäre ihres Mannes. Sie kann die Vergangenheit einfach nicht Ruhen lassen.
Jedes Foto, jede Information, jede Reaktion seinerseits wird von ihr genau analysiert und wenn ihr etwas nicht passt (auch eine Kleinigkeit) entstehen gleich negative Gedanken ihm gegenüber und sie möchte ihn am liebsten umbringen. Natürlich nicht wortwörtlich, aber das ist für mich keine Liebe.
Ihr Selbstbewusstsein scheint sehr schwach zu sein, da sie sich von anderen andauernd beeinflussen lässt.
So wurde sie mir zunehmend unsympathischer und am Ende nervte sie mich nur noch.

Die Charaktere waren generell sehr oberflächlich und die Geschichte sehr vorhersehbar. Leider konnte keine richtige Spannung aufgebaut werden.

Vielen Dank an das Bloggerportal sowie den Diana Verlag, dass ich dieses E-Book lesen durfte.

 

Fazit

Grundsätzlich hat mir die Idee des Buches gefallen. Es ist die Geschichte einer gelangweilten Hausfrau, die ihrem Ehemann anscheinend doch nicht so ganz vertraut. Für zwischendurch eine gute Lektüre.

 

Ich gebe dem Buch zwei Sterne.

2 Sterne

eure

Name

 

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