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Rezension: Das Mädchen im Eis von Robert Bryndza

Buch

Titel: Das Mädchen im Eis
Band: 1

Autor: Robert Bryndza
Verlag: Penguin Verlag
Erstveröffentlichung: 11. September 2017
Seitenzahl: 432 Seiten

 

Anfang

Das Pflaster glitzerte im Mondlicht als Andrea Douglas-Brown die menschenleere Hauptstraße entlanghastete.

 

Inhalt

Ein bitterkalter Wintertag hüllt London in Schnee und Schweigen. Das Klingeln eines Handys durchbricht die gespenstische Stille eines zugefrorenen Sees. Doch niemand antwortet. Nur wenige Zentimeter daneben ragen Finger aus dem Eis …

Acht Monate sind vergangen seit Detective Erika Fosters letztem Einsatz, der in einer Katastrophe endete und ihrem Mann das Leben kostete. Doch es ist an der Zeit, nach vorn zu blicken. Die Tochter einer der mächtigsten Familien Londons wurde ermordet, und Erika setzt alles daran, den Schuldigen zu finden. Während sie noch gegen die Dämonen der Vergangenheit kämpft, rückt sie ins Visier eines gnadenlosen Killers.

Quelle: Amazon

 

Meine Meinung

Das Cover ist passend zum Titel und zum Inhalt des Buches gestaltet und sticht sofort ins Auge. Der Schreibstiel ist flüssig und einfach zu lesen, sodass ich sofort in die Geschichte eintauchen konnte.

Erika ist eine überaus sympathische und taffe junge Frau, die trotz des schweren Verlustes weiter macht und sich nicht unterkriegen lässt. Trotzdem leidet sie noch immer und vermisst ihren Mann. Sie gibt sich selbst die Schuld dafür. Panikattacken, schlaflose Nächte und Angstzustände sind Erikas tägliche Begleiter. Doch sie ist gewillt den Mörder des jungen Mädchens Andrea zu schnappen und ihre Probleme dafür in den Hintergrund zu drängen.

Die Geschichte ist sehr spannend und düster aufgebaut und wird erst recht rätselhaft, als Erika bedroht wird und man auch einiges aus der Sicht des Täters erfährt.

Besonders authentisch finde ich das Frauenbild im Beruf. Erika hat es als Frau und Vorgesetzte nicht immer leicht, sich gegenüber ihrem Team zu behaupten.

Immer wieder, und leider nur sehr langsam, erfährt man etwas über die tragischen Begebenheiten, die zum Tod ihres Ehemanns führten. Ich hoffte, dass ich am Ende des Buches Klarheit haben werde, doch noch immer sind einige offene Fragen. Vielleicht werden diese in den nächsten Bänden noch beantwortet.

Vielen Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

 

Fazit

Ein gelungener Reihenauftakt, den ich Krimifans nur empfehlen kann.

 

Ich gebe dem Buch vier Sterne.

4 Sterne

eure

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