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Rezension: Der Fluch der Loreley von Elvira Zeißler

Buch

Titel: Der Fluch der Loreley
Autorin: Elvira Zeißler
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erstveröffentlichung: 4. Juli 2017
Seitenzahl: 324 Seiten

 

Anfang

Ein Rascheln im Gebüsch jagte mir eine Gänsehaut über den Körper. Alarmiert schaute ich mich um. Der Teil des Parks, in dem ich mich befand, schien wie ausgestorben zu sein. Sogar das ältere Pärchen mit dem Hund, das ich erst vor einer Minute passiert hatte, war nicht mehr zu sehen.

 

Inhalt

Als das neue Schuljahr beginnt, lernt Cara gleich zwei atemberaubende Männer kennen. Der freundliche, zuvorkommende und charmante Erik scheint genau das Gegenteil von dem arroganzen, distanzierten und eingebildeten Christian zu sein. Doch beide scheinen ein Geheimnis zu haben. Wem kann Cara vertrauen?

 

Meine Meinung

Zuallererst: WOW! Das Buch ist ein Traum! Ein Wahnsinn! Obwohl anfangs Parallelen zu anderen Jugendbüchern erkennbar waren, schafft die Autorin trotzdem eine ganz eigene Geschichte. Die Sage der Loreley wird dabei aufgegriffen und sehr gut erklärt.

Ich mochte sowohl die Protagonistin Cara als auch die Jungs Erik und Christian und ihre beste Freundin Jessie. Dass mit den beiden männlichen Hauptpersonen etwas nicht stimmt und die „anders“ sind, merkt man sofort. Trotzdem kann man sich nie ganz sicher über ihre Absichten sein. Jessie ist eine wundervolle beste Freundin, die immer das Beste für Cara will. Sie ist jederzeit für die da, hilft ihr wo sie nur kann und stellt sich selbst meist in den Hintergrund.

Besonders authentisch fand ich Cara und Christian, weil sie für ihr Alter sehr passend agieren. Teilweise vernünftig und mutig, andererseits aber auch impulsiv und naiv. In dem Alter verliebt man sich auch schnell, trennt sich und das Leben scheint zu Ende zu sein. Ja, Liebeskummer mit 16 Jahren eben.

Kaum dachte ich, ich hätte das Geheimnis der Geschichte oder einer Person gelüftet, kam eine Wendung und brachte mich auf eine komplett andere Fährte. So blieb das Buch bis zum Schluss aufregend und spannend.

 

Fazit

Ich liebe die Geschichte und kann sie jedem empfehlen. Der  Schreibstiel ist flüssig zu lesen, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.

 

Ich gebe dem Buch fünf Sterne.

5 Sterne

eure

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