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Rezension: Weil wir anders sind von Tanja Daniel

Buch

Titel: Weil wir anders sind
Autorin: Tanja Daniel
Verlag: neobooks
Erstveröffentlichung: 5. Juli 2018
Seitenzahl: 196 Seiten

 

Anfang

Der Zaun, er ist immer präsent, zwei Reihen aus stählernen Gittern, 4 Meter hoch, innen mit Sensoren bewehrt, oben mit Stacheldraht gekrönt. Nach dem Berühren dauert es eine Minute, bis eine Drohne auftaucht und keine fünf Minuten, bis ein Trupp der Soldaten erscheint.

 

Inhalt

30 Jahre in der Zukunft: Ein europäischer Satellit hat im Pazifischen Ozean eine bisher unbekannte Inselgruppe entdeckt. Die Europäische Union benennt sie nach der sagenumwobenen Insel Atlantis. Vorgeblich zur Integration der Urbevölkerung, tatsächlich aber aus wirtschaftlichen Interessen, wird die European Army EA entsendet. Die Urbevölkerung der Atlanti wird unter dem Decknamen der „Geführten Besiedelung“ in Lage gesperrt und bewacht. In dieser Situation treffen der junge Soldat Julius und die junge Atlanti Kara aufeinander. Trotz Misstrauen und Vorurteilen ist das gegenseitige Interesse groß. Doch die beiden stehen auf unterschiedlichen Seiten des Militärstacheldrahtes: Auch in ihrer beider Familien gibt es Geheimnisse, die tief in der Geschichte der Eroberung Atlantis durch die Europäer verwurzelt sind. Werden Julius und Kara trotz äußerer und eigener innerer Widerstände einen Weg zueinander finden?

Quelle: Amazon

 

Meine Meinung

Das Cover gefällt mir sehr gut, passt aber meiner Meinung nach nicht ganz zum Inhalt des Buches. Ich dachte, dass die Frau darauf Kara darstellen soll, doch diese sieht ganz anders aus. Das finde ich sehr schade.

Kara ist ein mutiges und starkes Mädchen, welches trotz allem ihren Stolz und ihren Freiheitswillen behält. Ich mochte sie sehr gerne. Auch ihre Schwester ist ein ganz interessanter und liebenswerter Charakter. Mit Julius hatte ich manchmal meine Probleme. Er handelt oft unüberlegt und stellt sich zu oft gegen Kara. Er ist seinem Vater sehr unterwürfig und das fand ich einfach zu schwach für einen Mann und Soldaten.

Die Geschichte an sich fand ich ganz schön und das Leben im Lager gut und detailliert beschrieben. Die Geschehnisse werden bildhaft und logisch erläutert.

Leider entwickelte sich die Geschichte in eine Richtung, die mir nicht mehr so gefallen hat. Dem Klappentext nach habe ich eine Art Liebensgeschichte erwartet, leider waren die letzten (vielen) Kapitel nur noch Politik und der Prozess gegen Julius und Kara.

Auch störten mich die vielen Fehler… Grammatik, Rechtschreibung, Wortwiederholungen und fehlende Wörter störten meinen Lesefluss sehr. Das sollte ganz dringend nochmals jemand korrigieren.

Ich habe das Buch im Zuge einer Leserunde auf lovelybooks.de gelesen. Ich bedanke mich bei der Autorin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

 

Fazit

Leider hat mir das Buch nicht ganz zugesagt. Anfang fand ich es zwar noch sehr spannend, aber insgesamt war es mir zu viel Politik.

 

Ich gebe dem Buch zwei Sterne.

2 Sterne

eure

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