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Rezension: Das Herz der Kämpferin von Adrienne Young

Buch

Titel: Das Herz der Kämpferin
Autorin: Adrienne Young
Verlag:  HarperCollins
Erstveröffentlichung: 1. Oktober 2018
Seitenzahl: 320 Seiten

 

Anfang

„Sie kommen.“
Ich schaute hinab zur Reihe der Aska, die sich aneinandergekauert hinter den schlammigen Hügeln duckten. Nebel hing wie ein Schleier über dem Feld, aber wir konnten sie hören.

 

Inhalt

Sie ist zur Kämpferin erzogen worden, und als Tochter des Clan-Führers würde die 17-jährige Eelyn jederzeit ihr Leben für ihre Familie und ihre Freunde geben. Während einer Schlacht gegen die verfeindeten Riki glaubt sie zu träumen. Denn Eelyn sieht ihren totgeglaubten Bruder – wie er an der Seite eines kühnen Riki kämpft. Weder ein Pfeil im Arm noch ein Schwerthieb könnte Eelyn so schwer treffen wie der Verrat ihres Bruders. Sie selbst würde sich niemals mit dem Feind verbünden. Auch nicht wenn sie sich verliebt. Und selbst dann nicht wenn es den Untergang der Clans bedeutet. Oder?

Quelle: Amazon

 

Meine Meinung

Das Cover ist ein Traum und allein deswegen wollte ich das Buch lesen. Der Klappentext klang so vielversprechend und ich habe mich schon richtig auf das Buch gefreut. Leider war es anders als erwartet.

Ich brauchte anfangs lange, um in die Geschichte hineinzufinden. Ungefähr nach einem Drittel wollte ich das Buch sogar abbrechen, weil ich weder mit der Geschichte noch mit der Protagonistin zurecht kam. Eelyn ist stur, stolz und engstirnig. Sie ist eine Kämpferin, eine Aska. Die Riki sind ihre Todfeinde und sollten am besten alle tot sein. An dieser Meinung hält sie sehr lange fest, auch als sie gezwungenermaßen bei ihnen leben muss. Ich konnte mich mit ihr und ihrer Art nicht anfreunden.

Obwohl die Geschichte sehr lang gezogen wurde und es vor allem zwischendurch fast zum Stillstand kam, ging mir die Liebesgeschichte eindeutig zu schnell. Auch fehlte es an der Erklärung, warum sie sich nun ineinander verliebt haben und wann genau das geschehen sein soll. Plötzlich waren die beiden verliebt und dann zusammen. Ohne viel Gefühl oder Worten.

Der Schreibstil der Geschichte ist jedoch sehr gelungen und zum Glück wurde das Buch im letzten Drittel sogar richtig spannend und endlich kam auch Schwung in die Geschichte.

Toll fand ich jedoch, dass man die beiden Völker gut kennen lernt und man als Leser mit der Protagonistin gemeinsam erkennt, dass die Unterschiede gar nicht so groß sind.

Ich bedanke mich bei netgalley.de und dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

 

Fazit

Die Idee der Geschichte ist ganz gut, jedoch habe ich mir etwas anderes erwartet. Ich kam einfach nicht in die Geschichte hinein und konnte mit der Protagonistin weder mit fiebern noch mich mit ihr identifizieren.

 

Ich gebe dem Buch drei Sterne.

3 Sterne

eure

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