Allgemein · Rezensionen

Rezension: Lass uns Träume sammeln von Nina Hirschlehner

Buch

Titel: Lass uns Träume sammeln
Autorin: Nina Hirschlehner
Verlag: Forever
Erstveröffentlichung: 1. Dezember 2017
Seitenzahl: 336 Seiten

 

Anfang

Mein Körper zitterte unkontrolliert. Die Kälte drang tief bis in meine Knochen vor, und sie schmerzte. Ich hatte das Gefühle, meine Fingerspitzen würden bald abfrieren.

 

Inhalt

Eigentlich liebt Claire weiße Weihnachten. Und eigentlich sollte sie jetzt mit ihrer Familie den Weihnachtsabend genießen. Eigentlich. Doch Claire kann nicht nach Hause, denn sie hat sich mit ihrer Mutter gestritten. Schon wieder. Deshalb sitzt die 22-Jährige zur besinnlichsten Zeit des Jahres alleine in einem New Yorker Hauseingang und friert sich die Zehen ab. Doch dann kommt zufällig Jamie vorbei und bietet ihr ein Zimmer in seiner Wohnung an. Jamie, ihr früherer Mitschüler, der schon in der Schule immer zu den coolen Kids gehört hatte. Widerwillig nimmt Claire sein Angebot an und wird seine neue Mitbewohnerin. Obwohl sie es nicht will, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Dabei glaubt sie schon lange nicht mehr an die Liebe. Und außerdem ist da noch Jamies Freundin, mit der Claire ein Geheimnis teilt …

Quelle: Amazon

 

Meine Meinung

Das Cover ist so wunderschön und passt einfach perfekt zum Inhalt. Der Schreibstil ist genau so, wie ich es von Ninas Büchern gewohnt bin – angenehm und schön zum Lesen. Schon von der ersten Seite an hat mich die Geschichte gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, was zwischen Claire und ihrer Mutter vorgefallen war, dass das arme Mädchen an Heiligabend alleine in der Kälte sitzen muss und nicht mehr nach Hause gehen kann.

Claire wurde so schön und realistisch dargestellt, dass ich mich die ganze Geschichte über in sie hineinversetzen konnte und mit ihr mitlitt. Die Geschichte ist sehr emotional geschrieben und ein großer Teil spielt sich in Claires Kopf ab.  Durch die vielen inneren Monologe erfährt man sehr viel von ihrer Gedanken- und Gefühlswelt. Während dem Lesen habe ich so ziemlich jedes Gefühl durchlebt. Kaum konnte ich mich mit Claire freuen, passierte etwas und ich hatte einen Kloß im Hals oder Tränen in den Augen. Allein der Gedanke, dass es Menschen/Kinder gibt, denen ähnliches widerfährt stimmt mich traurig und wütend zugleich.

Nina hat die Geschichte so schön aufgebaut, dass man häppchenweise immer mehr von Claires schrecklicher und trauriger Vergangenheit erfährt. Mobbing ist ein Thema, dem man meist viel zu wenig Aufmerksamkeit schenkt. Aber es kann Leben zerstören. Nicht nur Taten, auch Worte können verletzen und Narben hinterlassen.

Ich bedanke mich bei der Autorin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

 

Fazit

Ich liebe die Geschichte und kann nun verstehen, warum es Ninas Herzensbuch ist. Claire, Rose und Jamie haben auch mein Herz berührt und mich zum Nachdenken angeregt.

 

Ich gebe dem Buch fünf Sterne.

5 Sterne

eure

Name

 

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