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Rezension: Ein Herzog zu Weihnachten von Christi Caldwell

Buch

Titel: Ein Herzog zu Weihnachten
Autorin: Christi Caldwell
Verlag: Montlake Romance
Ersterscheinung: 2. Oktober 2018
Seitenzahl: 184 Seiten

 

Anfang

William James Alexander Winchester Hargrove, ich wünsche Dich zu Weihnachten hier zu Hause zu sehen! Deine Mutter und ich (aber besonders Deine Mutter) haben Erwartungen an Dich.

 

Inhalt

Lady Cara Falcot erfüllt für ihren verhassten Vater nur einen Zweck: seinen Einfluss und seine Macht zu mehren, indem sie eine seit Jahren arrangierte Heirat mit dem Erben des Duke of Billingsley eingeht. Aus Verdruss über diese würdelose Behandlung hat sie um ihr Herz hohe Mauern errichtet und zeigt der Welt eine eisige Fassade. Als Cara aus ihrem Mädchenpensionat nach Hause zurückkehrt, muss sie vor einem Schneesturm Zuflucht in einem alten Gasthaus suchen, wo sich der einzige andere Gast nach anfänglichen Schwierigkeiten als ungeahnt charmant erweist.

William Hargrove, Marquis of Grafton, Sohn des Duke of Billingsley, stürzt sich viel lieber in Abenteuer in fernen Ländern, als sich auf seine Rolle als zukünftiger Herzog vorzubereiten. Denn dazu würde auch gehören, die Eisprinzessin zu heiraten, die seine Eltern vor Jahren für ihn ausgesucht haben. Jetzt auf dem Heimweg, um endlich seine Pflicht zu tun, zwingt ihn ein Schneesturm, in einem abgelegenen Gasthof einzukehren. Dort stößt er auf ein arrogantes junges Ding, das ihm bald gehörig den Kopf verdreht.

Während Cara und William nach und nach klar wird, wie sehr der erste Eindruck täuschen kann, und sie sich einander öffnen, spüren sie allmählich, wie die Weihnachtszeit ihren Zauber um sie webt …

Quelle: Klappentext

 

Meine Meinung

Bei dem Buch handelt es sich um eine kurzweilige und flüssig zu lesende Weihnachtsgeschichte, die mir eigentlich ganz gut gefallen hat. Die Handlung ist recht unterhaltsam und die Liebesgeschichte ganz interessant.

Schon von Anfang an weiß man, wie die Geschichte ausgehen wird. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Cara und von Will erzählt, sodass man beide Personen gut kennen lernt. Die anderen Personen agieren eher im Hintergrund und sind für die Geschichte nicht wichtig. Man erfährt über sie auch eher weniger.

Störend fand ich, das die beiden nicht einen Moment darüber nachgedacht haben, ob ihr Gegenüber die Person ist, vor der sie schon seit Jahren weglaufen. Erst nach 85% erkennt sie, wer er wirklich ist und welch Wunder, sie reagiert nicht so, wie man es sich wünschen würde (das Buch hat ja doch noch ein paar Seiten). Er kommt natürlich noch später drauf und das auch nur Mithilfe seiner Mutter. Trotz alles gibt es ein Happy End, was man ja von Anfang an schon gewusst hat.

Anfangs ist Cara eine kaltherzige, gemeine und unfreundliche Dame, die einer mag. Will schafft es jedoch innerhalb von nur drei Tagen ihren Charakter und ihr Verhalten grundlegend zu ändern. Dies fand ich sehr unlogisch und einfach zu schnell.

Ich bedanke mich bei NetGalley.de und dem Verlag für das Rezensionexemplar.

Fazit

Für Zwischendurch kann ich das Buch empfehlen, aber die Geschichte ist nicht sehr anspruchsvoll.

Ich gebe dem Buch vier Sterne.

4 Sterne

eure

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