Allgemein · Rezensionen

Rezension: Mayra und der Prinz von Terresta von Marita Grimke

Buch

Titel: Mayra und der Prinz von Terrestra
Autorin: Marita Grimke
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Ersterscheinung: 21. November 2013
Seitenzahl: 280 Seiten

 

Anfang

Entgegen der Regel hatte Mayra eine Lichtbrücke genommen und sich zu ihrem Lieblingsort transportieren lassen, dem See im Erholungspark von Uniona, dem Zentralplaneten der Sternenfõderation.

 

Inhalt

Mayra, 15, ein scheinbar ganz normales Mädchen in der hochtechnisierten Zukunft des Jahres 10210, besucht ihren Großvater auf dem Planeten Terrestra. Dort findet sie eine für sie fremde Welt, die zurückgefallen ist auf den Stand des Mittelalters, ohne Maschinen, beherrscht von einer Königsfamilie – und voller Magie! Sie lernt einen geheimnisvollen jungen Mann namens Djuma kennen und verliebt sich in ihn. Als er plötzlich verschwindet, macht Mayra sich auf die Suche – und steht schließlich vor der Aufgabe, einen ganzen Planeten vor dem Untergang zu retten.

Quelle: Klappentext

 

Meine Meinung

Die 15-jährige Mayra ist ein sympathisches, interessiertes und freundliches Mädchen, welches man nur gern haben kann. Mit ihr gemeinsam lernt man zwei komplett unterschiedliche Welten kennen. Einerseits die futuristische Welt, in der sie lebt, in der alles mit Maschinen und Robotern gemacht wird und andererseits die lang vergessene und erst vor kurzem wieder gefundene Kolonie, in der die Menschen ganz ohne Technik wie im Mittelalter leben. Ja, hier prallen zwei komplett konträre Welten aufeinander und es ist spannend diese beiden Lebensweisen und ihre Reaktion auf den strom- und techniklosen Alltag zu erleben.

Vor allem der Einblick in die mögliche Zukunftswelt der Autorin war für mich äußerst interessant. Auch hat sie teilweise Schwächen dieser hoch technologischen Welt aufgezeigt und mich zum Nachdenken gebracht. Beispielsweise verlässt sich die Protagonistin bei ihren Erkundungen voll und ganz auf ihren Standgleiter. Als dieser jedoch nicht mehr funktioniert, ist sie komplett hilflos und hat keine Ahnung, wie sie wieder aus dem Wald kommen soll, denn auf den Weg hat sie nicht geachtet und sich auf das Navigationsgerat im Gleiter verlassen.

Traurig finde ich, welchen Stellenwert Tiere in der Zukunft haben. Nämlich gar keinen. Sie sind unwichtig und Arztkosten sind zu teuer, auch wenn man das Geld hätte.

Anfangs war die Handlung etwas langgezogen, sodass ich das Buch mehrfach beiseitegelegt und zwischendurch ein anderes Buch gelesen habe. Aber ab der Hälfte würde es richtig spannend.

Das Cover gefällt mir sehr gut und es passt hervorragend zum Inhalt des Buches. Der Schreibstil ist einfach und schnell zu lesen, wobei ich mir hier manchmal mehr Kreativität bei der Wortwahl gewünscht hätte. Mehr Synonyme, vor allem statt den Namen der Personen, wäre meiner Meinung nach einfach schöner und ansprechender gewesen.

Ich bedanke mich bei der Autorin, dass ich dieses Buch im Zuge der Leserunde auf Lovelybooks.de lesen durfte.

 

Fazit

Die Autorin hat eine schöne, spannende und faszinierende Welt  erschaffen und diese auch wundervoll beschrieben. Die Handlung wäre jedoch noch ausbaufähig gewesen.

 

Ich gebe dem Buch vier Sterne.

4 Sterne

eure

Name

 

Werbeanzeigen