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Rezension: Tàcharan 1: Elfenzorn von Miriam Skovo

Buch

Titel: Tàcharan: Elfenzorn
Band:1
Autor: Miriam Skovo
Verlag: Selfpublishing
Ersterscheinung: 29. November 2018
Seitenzahl: 199 Seiten

 

Anfang

Nachdenklich starre ich auf die weite Ebene vor mir. Culloden. Das Schlachtfeld, auf dem damals so viele Schotten gefallen sind.

 

Inhalt

Mamma, Papá,

vor drei Tagen wurde ich euch entrissen.

Vor drei Tagen war alles noch normal.

Meine Welt drehte sich um unseren Urlaub in Schottland und um mein Studium. Es fühlt sich an, als wäre das vor einer Ewigkeit gewesen. So viel hat sich verändert.

Wisst ihr noch, wie ich mir als Kind gewünscht habe, die schottischen Mythen und Legenden wären wahr? Hätte ich das lieber nicht getan.

Jetzt bin ich hier, in einer fremden Welt. Umgeben von ihnen, die mir das Leben am Hofe nicht leicht machen. Eigentlich ist die Anderswelt ein wunderschöner Ort. Eigentlich.

Wäre da nicht die Sache mit der Prüfung, die ich absolvieren soll. Ach, und alle nennen mich ein Wechselbalg. Könnt ihr euch das vorstellen? Wie gerne würde ich euch nach der Wahrheit fragen. Aber ich weiß ja, dass es eine Lüge ist … Oder?

Dieser Brief wird euch niemals erreichen. Dafür werden sie schon sorgen. Aber ihn zu schreiben, beruhigt mich. Irgendwie.

In amore,

Stella

Quelle: Klappentext

 

Meine Meinung

Ich habe gerade das Buch beendet und weiß nun nicht, was ich schreiben, denken oder fühlen soll. Entsetzen? Verwunderung? Im Moment könnte ich heulen. Von Anfang an nahm mich die Geschichte gefangen und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich musste unbedingt wissen, wie es weiter geht. Die Spannung wird immer mehr aufgebaut und ich habe mit Stella bis zum letzten Satz mitgefiebert. Der Cliffhanger ist einfach schrecklich….

Die Geschichte ist einfach nur wundervoll und sehr emotional geschrieben. Der Klappentext in Form eines Briefes von der Protagonistin an ihre Eltern ist einfach nur toll und man erfährt so viel Wichtiges darin. Allein als ich Schottland, Mythen, Anderswelt und Wechselbalg las wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte.

Die Protagonistin ist mir mit ihrer offenen, sympathischen und witzigen Art sofort ans Herz gewachsen. Stellas Reaktionen sind so authentisch und ehrlich, dass ich mir oft dachte, dies könnte der Autorin tatsächlich zugestoßen sein, als würde es Stella wirklich geben und sie erzählt mir eines ihrer Erlebnisse. Der Schreibstil ist erfrischend und lässt sich flüssig lesen.

Auch die anderen Charaktere wurden schön und mit viel Liebe zum Detail beschrieben. Leyla ist ein Traum und ich wünsche mir auch einen solchen treuen, ehrlichen und beschützenden Hund. Auch Even wurde mir mit der Zeit immer sympathischer und ich mag ihn sehr.

Besonders schön fand ich die überraschenden Wendungen. Ich wusste nie, wie die Geschichte weiter geht und mit einigen Dingen hätte ich auch nie gerechnet.

Ich möchte mich bei der Autorin für das Rezensionsexemplar bedanken.

 

Fazit

Ich bin von der Geschichte einfach begeistert. Stella und Leyla sind toll und ich freue mich schon darauf, sie auf ihren weiteren Wegen begleiten zu dürfen.

 

Ich gebe dem Buch fünf Sterne.

5 Sterne

eure

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