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Rezension: Das Blut der sieben Könige von Régis Goddyn

Buch

Titel: Das Blut der sieben Könige
Band: 1
Autor: Régis Goddyn
Verlag: Cross Cult
Ersterscheinung: 12. Dezember 2018
Seitenzahl: 440 Seiten

 

Anfang

<<Na wird´s bald?>>
Léo ging zum Fenster, um nachzusehen, wer da am Ende seiner Nachtschicht ans Tor klopfte. Die Woche war regnerisch gewesen und es näherte sich der Moment, in dem ein anderer Wächter ihn im Wachsaal ablösen würde.

 

Inhalt

Es gibt zwei Arten von Menschen. Jene mit gewöhnlichem rotem Blut und jene mit blauem. Letztere nennt man Wiedergänger. Das blaue Blut verleiht ihnen besondere Fähigkeiten – Langlebigkeit, übermenschliche Stärke oder außergewöhnliche Schnelligkeit. In manchen Fällen schenkt es ihnen sogar sensorische Kräfte und die Fähigkeit, die Realität zu beeinflussen.
Legenden erzählen von sieben blaublütigen Königen, welche die Welt eroberten und tausend Jahre lebten. Nun herrschen ihre Nachkommen im Adel und der Armee. Doch was ist Wahrheit und was nur Propaganda, um die feudale Hierarchie aufrechtzuerhalten?

Quelle: Cross Cult

 

Meine Meinung

Das Cover gefällt mir sehr gut. Das Schwert und das Schild deuten schon auf die an das Mittelalter angelehte kämpferische Story hin.

Anfangs brauchte ich etwas, um in die Geschichte hinein zu finden. Es waren viele Namen und ich wusste nicht, wer davon eine tragende Rolle spielt und wer nur kurz auf der Bildfläche erscheint. Aber nach knapp 100 Seiten, als ich mich endlich zurecht fand, wurde die Geschichte richtig spannend und konnte mich auch fesseln.

Der Autor schmückt jede Szene gekonnt aus und beschreibt jedes Detail mit viel Liebe. Egal ob Personen, deren Vergangenheit oder die Handlungsorte, alles bekommt der Leser haarklein beschrieben. Manchmal war mir das sogar zu genau und wirkte für mich eher störend und abschweifend.

Die Charaktere haben sehr exotische Namen, sodass ich wirklich Mühe hatte mir diese zu merken. Anfangs war mir Orville nicht wirklich sympathisch und ich konnte seine Handlungen nicht immer nachvollziehen. Er war mir vor allem am Anfang seiner Reise zu überheblich und eingebildet. Mit der Zeit wurde er jedoch vernünftiger und ich begann ihn zu mögen. Seine Entwicklung und vor allem seinen Ehrgeiz und seinen Aufstieg fand ich dafür bemerkenswert. Andere Charaktere treten nur kurz oder hin und wieder auf und blieben bei mir aber nicht in Erinnerung.

 

Fazit

Grundsätzlich gefällt mir die Geschichte ganz gut, aber sie hätte Potential für mehr gehabt.

 

Ich gebe dem Buch drei Sterne.

3 Sterne

eure

Name

 

 

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