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Rezension: Die Schlacht der Bücher von Audrey Harings

Buch

Titel: Die Schlacht der Bücher
Autor: Audrey Harings
Verlag: AH Tales and Stories S.L.
Ersterscheinung: 1. November 2017
Seitenzahl: 268 Seiten
Leseniveau: ab 10 Jahren

 

Anfang

Jakob war glücklich. Er saß gemeinsam mit seiner Mutter Marie auf dem Sofa und schaute sich eine Dokumentation an. Er liebte diese Momente.

Inhalt

Mitten in Berlin geschehen unheimliche Dinge. In Sandras Buchhandlung verschwinden plötzlich Geschichten aus den Kinderbüchern.
Ob Anna und Jakob etwas damit zu tun haben? Die beiden wurden nämlich ausgerechnet von einem Mathebuch ins „Nichts“ gezogen. Dort sollen sie Geschichten erfinden und diese in eine geheime Bibliothek bringen, damit sie für alle Kinder der Welt zugänglich werden. Doch die beiden sind dort im „Nichts“ nicht alleine. Sie ahnen nicht, dass sie einen bösen Gegenspieler haben.
Eine turbulente Geschichte über Freundschaft, Toleranz und Respekt.
Quelle: Klappentext

 

Meine Meinung

Vorab möchte ich mich bei der Autorin für das Rezensionsexemplar bedanken.

Ein weiteres fantastisches Buch von Audrey Harings. Wie bei allen ihren Büchern braucht man auch bei diesem eines: jede Menge Fantasie. Denn die Geschichte ist so außergewöhnlich und fantasievoll. Man begleitet die beiden Kinder ins Nichts, wo sie Bücher schreiben und in der geheimen Bibliothek verstauen sollen. Aber es gibt jemanden, der ihnen dabei in die Quere kommt und ihre Werke zerstören will.

Die Illustrationen haben mir wirklich gut gefallen und passen auch zum jeweiligen Kapitelinhalt.

Besonders Witzig fand ich den Kampf der Buchfiguren gegen die Geräte. Ein Pirat, ein Detektiv, eine Prinzessin und eine Maus kämpfen gegen Gegenstände wie eine Waschmaschine, ein Lockenstab und ein Fahrrad.

Aber die Geschichte ist nicht nur eine witzige und unterhaltsame Story, sondern lernen Kinder dabei auch etwa ganz Wichtiges. Respekt und Toleranz. Denn beides ist in einer gut funktionierenden Gesellschaft wichtig. Nur mit dem Zusammenhalt mit Freunden kann man den Gefahren trotzen und im Leben bestehen.

Lediglich einen Kritikpunkt habe ich. Kinder in dem Alter der Zielgruppe (ab 10 Jahren) werden noch nicht viel über den Krieg und das Verbrennen der Bücher wissen und es auch ohne guter Erklärung nicht verstehen. Hier ist auf jeden Fall Aufklärungsbedarf seitens der Eltern gefragt.

 

Fazit

Bis auf den kleinen Kritikpunkt, welchen man einfach beachten und mit den Kindern klären muss, kann ich das Buch nur weiterempfehlen. Ich habe die Geschichte sehr genossen und kann mir das Buch auch gut als Klassenlektüre vorstellen.

 

Ich gebe dem Buch vier Sterne.

4 Sterne

eure

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