Allgemein · Rezensionen

Rezension: Sandor – Not macht erfinderisch von Dorothea Flechsig

Buch

Titel: Sandor – Not macht erfinderisch
Autor: Dorothea Flechsig
Verlag: Glückschuh-Verlag
Ersterscheinung: 12. Dezember 2018
Seitenzahl: 140 Seiten
Leseniveau: 6-10 Jahre

 

Anfang

„Tss, tss. Klick-klick! In Siebenbürgen kennen echte Abenteurer keine Furcht!“ Die Fledermaus Sandor hängt oben an der Hauswand vor dem geöffneten Fenster.

 

Inhalt

Im dritten Teil der Reihe reist die Fledermaus Sandor mit Jendrik im Flugzeug von Rumänien zurück nach Deutschland. Dabei sorgt nicht nur Sandor für Turbulenzen! Auch nach der Landung geht es aufregend weiter. Zu allem Übel ist in der Schule ein neuer Lehrer und Jendriks Eltern stellen ihren Sohn vor eine schwierige Wahl. Zum Glück hat Jendrik seinen treuen Freund Sandor, die kluge Fledermaus, die ihm hilft, eine gute Entscheidung zu treffen und weiß, dass auch erwachsene Menschen bei wichtigen Lebensentscheidungen manchmal Nachhilfe brauchen.

Quelle: Glückschuh Verlag

 

Meine Meinung

Das Cover gefällt uns sehr gut und ziemlich am Ende des Buches hatten wir auch den inhaltlichen Bezug dazu.

Die Schriftgröße ist perfekt für Leseanfänger und die Illustrationen lockern die Geschichte noch auf. Der Schreibstil ist mit den kurzen und einfachen Sätzen sehr kindgerecht gestaltet.

Sandor ist ein wundervolles, unterhaltsames und hilfsbereites Tier, welches wir sofort ins Herz schlossen. Mein Sohn liebt die kleine Fledermaus und deren Aktionen. Auch Jendrik und seine Familie sind toll und wirken sehr realistisch. Lediglich die Mutter reagiert manchmal nicht so, wie ich es mir wünschen würde.

Es gibt einige wirklich witzige Situationen, aber es werden auch ernstere Themen behandelt, die bestimmt viele Kinder betreffen. Beispielsweise die Trennung der Eltern und deren Folgen, Probleme in der Schule usw.

Besonders Schön empfand ich das Nachwort. Hier wird Wissenswertes über einen Kinderpsychologen erklärt.

Mein einziger richtiger Kritikpunkt kommt ziemlich am Anfang der Geschichte vor. Ich finde es nicht gut, wenn Kinder „lernen“, dass sie mit einer „illegalen“ Aktion etwas bekommen und damit sogar ungestraft davon kommen. Besonders bedenklich ist, dass diese Aktion von einem Erwachsenen aus geht.

Ich bedanke mich bei der Autorin und dem Verlag, dass ich bei der Leserunde auf Lovelybooks mitmachen durfte.

 

Fazit

Eine wundervolle Geschichte über Freundschaft und Alltagsprobleme, die wir jedem empfehlen können.

 

Ich gebe dem Buch vier Sterne.

4 Sterne

eure

Name

 

 

Werbeanzeigen