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Rezension: Das Herz der Zeit: Die unsichtbare Stadt (Lena und Dante) von Monika Peetz

Buch

Titel: Das Herz der Zeit: Die unsichtbare Stadt (Lena und Dante)
Band: 1
Autor: Monika Peetz
Verlag: ROWOHLT Wunderlich
Ersterscheinung: 19. Februar 2019
Seitenzahl: 432 Seiten

 

Anfang

Geschafft! In letzter Sekunde wischte Lena ins Badezimmer. Erleichtert warf sie sich mit dem Rücken gegen die Tür und verriegelte das Schloss.

 

Inhalt

Was wäre heute, wenn ich das Gestern ändern könnte?
Lena: Ein Mädchen ohne Vergangenheit. Aber mit tausend Fragen. Und nicht einmal ihre beste Freundin Bobbie kann sie beantworten, obwohl sie sonst immer alles weiß.
Dante: Ein Junge mit verschiedenfarbenen Augen. Er kommt aus einer anderen Welt. Und vielleicht hat er die Antworten, nach denen Lena sich so sehnt.
Eine geheimnisvolle Uhr mit acht Zeigern verbindet ihre Welten.
Eine Reise beginnt, die die Grenzen des Vorstellbaren sprengt.

Quelle: rowohlt Verlag

 

Meine Meinung

Ich bedanke mich bei Jellybooks und den Verlag für das Rezensionsexemplar.
Anfangs brauchte ich etwas, um in die Geschichte hinein zu finden. Doch nach einigen Kapiteln nahm die Story an Fahrt auf und wurde richtig spannend. Grundsätzlich mag ich Geschichten über das Zeitreisen sehr gerne, jedoch ist dies ein sehr komplexes Thema, welches auch gut erklärt werden sollte. Zwar hat die Autorin die möglichen Risiken (jede kleine Veränderung kann große Auswirkungen haben) gut erläutert, jedoch fehlten mir die Erklärungen zur Zeitreise selbst und den Aufgaben der Zeitreisenden. Auch das Straflager wurde meiner Meinung nach viel zu wenig erklärt. So hat mir während dem Lesen immer wieder etwas gefehlt und es blieben leider viele offene Fragen.
Die Protagonistin Lena war mir oft zu naiv und kindisch. Sie reist bewusst in die Vergangenheit und denkt nicht daran, dass es früher vieles nicht gab. Sie sucht den Apple Shop, will im Internet nach einer Adresse suchen und hat Null Ahnung vom Leben zur damaligen Zeit. Außerdem verhält sie sich oft wie ein Elefant im Porzellangeschäft, obwohl sie weiß, dass sie in der Vergangenheit aufpassen muss. Ich kam mit ihr oft nicht klar.
Auch die anderen Charaktere waren oft merkwürdig und handelten meiner Meinung nach unlogisch. Die einzige Person, die ich wirklich mochte, war Bobbie. Sie war Lena immer eine tolle Freundin, hat sich für sie eingesetzt und ihr den Rücken frei gehalten.

 

Fazit

Die Idee der Geschichte gefällt mir sehr gut, leider hat die Autorin das Potenzial der Story nicht genutzt.

 

Ich gebe dem Buch drei Sterne.

3 Sterne

eure

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