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Rezension: Silber 2: Das zweite Buch der Träume von Kerstin Gier

Buch

Titel: Silber: Das zweite Buch der Träume
Band: 2
Autorin: Kerstin Gier
Verlag: FJB Verlag
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2014
Seitenzahl: 432 Seiten

 

Anfang

Charles hatte es mir wirklich nicht schwergemacht, seine Tür zu finden: Sie war mit einem lebensgroßen Foto von ihm selber bedruckt, breit grinsend in einem blütenweißen Kittel, auf dessen Brusttasche „Dr. med. dent. Charles Spencer“ stand, und darunter: „Der Beste, den Sie für ihre Zähne bekommen können.“

 

Inhalt

Liv ist erschüttert: Secrecy kennt ihre intimsten Geheimnisse. Woher nur? Und was verbirgt Henry vor ihr? Welche düstere Gestalt treibt nachts in den endlosen Korridoren der Traumwelt ihr Unwesen? Und warum fängt ihre Schwester Mia plötzlich mit dem Schlafwandeln an?

Albträume, mysteriöse Begegnungen und wilde Verfolgungsjagden tragen nicht gerade zu einem erholsamen Schlaf bei, dabei muss Liv sich doch auch schon tagsüber mit der geballten Problematik einer frischgebackenen Patchwork-Familie samt intriganter Großmutter herumschlagen. Und der Tatsache, dass es einige Menschen gibt, die noch eine Rechnung mit ihr offen haben – sowohl tagsüber als auch nachts …

 

Meine Meinung

Nachdem ich den ersten Teil verschlungen habe, musste ich einfach wissen, wie es weiter geht. Ich finde die Idee mit den Traumtüren einfach toll. Leider war der zweite Teil nicht ganz so gut wie der erste. Mir kam vor als würde man immer auf etwas warten, was aber nie eintrifft. Die Ruhe vor dem Sturm. Anfangs hoffte ich, dass bald etwas Aufregendes passiert, dass das Böse zuschlägt und die Spannung vom ersten Teil aufrecht erhalten wird. Doch ich wurde enttäuscht. Bis zur letzten Seite wartete ich vergebens. Es kam mir vor, als hätte die Autorin die Geschichte absichtlich in die Länge gezogen, um einen dritten Teil zu schaffen, in dem das Böse endlich zuschlägt.

Liv ist ein spannender Charakter, auch wenn sie oft sehr unreif und trotzig wirkt. Henry dagegen ist sehr verschlossen und geheimnisvoll. Oft habe ich meinen Kopf geschüttelt, weil die beiden einfach nicht über ihre Probleme reden. Sie sehen sich oft nur im Traum und selbst dann jagen sie irgendwelchen Dämonen oder Theorien nach.

Die Charaktere sind aus dem ersten Teil schon bekannt, wurden aber noch besser und tiefer beschrieben. Man lernt Henry und seine Familie kennen, die sehr unterschiedlich ist und doch authentisch wirkt.

 

Fazit

Dieser Teil ist zwar interessant und man lernt die Charaktere besser kennen, aber mir hat etwas die Action gefehlt.

 

 

Ich gebe dem Buch vier Sterne.

4 Sterne

eure

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