Allgemein · Rezensionen

Rezension: Eine wie wir von Dana Mele

Buch

Titel: Eine wie wir
Autor: Dana Mele
Verlag: Arctis ein Imprint der Atrium Verlag AG
Ersterscheinung: 28. Februar 2019
Seitenzahl: 352 Seiten

 

Anfang

Im silbrigen Mondlicht schimmert unsere Haut wie Knochen. Nach dem Halloweenball nackt im eisigen Wasser des North Lake zu baden, ist eine Tradition an der Bates Academy, obwohl nicht viele Schülerinnen den Mut dazu haben.

Inhalt

Kay Donovan ist siebzehn und hat ihr Leben am Bates-Internat in Neuengland neu eingerichtet. Doch als ihre Clique die Mitschülerin Jessica Lane tot auffindet, ändert sich alles und Kays sorgsam konstruiertes Dasein beginnt zu bröckeln. Denn Jessica hat Kay einen verschlüsselten »Racheblog« hinterlassen, in dem nahezu alle verdächtigt werden, die etwas mit ihrem Tod zu tun haben könnten. Und Kay soll alle Betreffenden mit ihren Vergehen konfrontieren – tut sie dies nicht, würden alle anderen von Kays Geheimnis erfahren …

Quelle: JPC Verlag

 

Meine Meinung

Mobbing ist schrecklich und grausam. Niemand sollte gemobbt werden und doch gibt es eindeutig zu viele Mobbingopfer. Natürlich wird Mobbing subjektiv betrachtet und oft merken die Täter gar nicht, was sie dem Opfer antun. Ein paar gemeine Worte, ein lustiger oder peinlicher Spitzname, ein paar Lacher auf Kosten der Person und schon beginnt das Mobbing. Es steigert sich und wird meist immer schlimmer. Natürlich gibt es auch Fälle von Mobbing, bei denen die Mobber ganz bewusst und sogar brutal agieren und das Leben ihrer Opfer absichtlich zerstören wollen. Aber ich denke, dass viele nicht mitbekommen, welche Folgen ihre Handlungen haben. Vielleicht ist es ihnen egal, vielleicht wollen sie es auch gar nicht wissen oder sie denken einfach nicht darüber nach. Aber Mobbing, egal auf welche Art, hinterlässt seine Spuren. Da sie meist jedoch nicht für jeden sichtbar sind, erhalten die Opfer nur selten Hilfe. Die Narben des Mobbing bleiben jedoch ein Leben lang.

In der heutigen Zeit wird dieses Thema immer wichtiger. Dana Mele hat sich diesem Thema angenommen und eine grandios Geschichte ala „Tote Mädchen lügen nicht“ verfasst. Ich hatte große Erwartungen an das Buch und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht.

Kay ist ein interessanter Charakter, welcher den Leser bis zum Schluss überraschen kann. Nicht immer fand ich ihre Handlungen gut. Bruchstückhaft erfährt man als Leser immer mehr aus ihrer Vergangenheit, welche schrecklich und tragisch ist. Immer wieder musste ich entsetzt den Kopf schütteln.

Von der ersten Seite an war ich von der Geschichte gefesselt und schockiert. Durch den lebendigen Schreibstil erlebt man all die Geheimnisse, Intrigen, Lügen und die Rache hautnah mit. Die überraschenden Wendungen schaffe es die Geschichte bis zum Schluss spannend und interessant zu gestalten. Erst ganz am Schluss kann man wirklich alle Puzzleteile zusammen setzen und versteht die ganzen Geschehnisse. Auch die anderen Charaktere werden wundervoll und detailliert beschrieben, sodass ich sie mir alle gut vorstellen konnte.

Die Idee mit dem Racheblog, der wie eine Kochseite aufgebaut ist, fand ich einfach toll.  Jeder Person ist eine Aufgabe bzw. ein Gericht zugeteilt.

Ich bedanke mit bei der Autorin und dem Verlag für das Rezensionsexemplar und, dass ich bei der Leserunde auf lovelybooks.de mitmachen durfte.

 

Fazit

Ich kann diese fantastische, emotionale und tragische Geschichten nur weiterempfehlen. Die Autorin hat die Themen Mobbing, Freundschaft, Vertrauen und Ehrlichkeit perfekt zu einer hervorragenden Geschichte zusammengefügt.

 

Ich gebe dem Buch fünf Sterne.

5 Sterne

eure

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