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Rezension: Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte von Kirsten Boie

Buch

Titel: Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte
Autor: Kirsten Boie
Verlag: Oetinger Verlag
Ersterscheinung: 25. Februar 2019
Seitenzahl: 192 Seiten
Leseempfehlung: ab 6 Jahre

 

Anfang

Eine gute Geschichte muss mindestens tausend Wörter haben, sagt der Uhu, und er muss es wissen, denn er ist das schlauste, weiseste Tier und der beste Geschichtenerzähler zwischen Sommerwiese und Winterwald (behauptet er), auch wenn es natürlich nicht immer die reine Wahrheit ist, was er erzählt, aber das können wir ihm vielleicht verzeihen.

 

Inhalt

Nach dem großen Feuer findet Mama Reh am Rande des Waldes ein kleines graues Puscheliges: Blau-Auge, einen jungen Fuchs, der seine Familie verloren hat. Blau-Auge darf bei Mama Reh und ihren Kindern bleiben – und er gibt sich wirklich große Mühe, ein gutes Reh zu sein! Aber als zuerst die dumme kleine Maus verschwindet und kurz darauf das Rehkitz Vielpunkt, glauben alle Waldtiere, dass Blau-Auge dahintersteckt. Ein Fuchs bleibt eben immer ein Fuchs! Doch Blau-Auge zeigt den Tieren, dass er ein echter Freund ist, auf den man sich verlassen kann.

Ob Füchse oder Kinder – alle brauchen Freunde und Geborgenheit. Und Kirsten Boie erzählt uns davon.

Mit wunderbaren Illustrationen von Barbara Scholz.

Quelle: Oetinger Verlag

 

Meine Meinung

Das Cover ist richtig schön und hat uns sofort gefallen. Man sieht den kleinen Fuchs, der von anderen Waldtieren umgeben ist.

Die Geschichte ist spannend und interessant erzählt, aber eher als Vorlese Buch gedacht. Für Erstleser ist es zu viel Text, zu klein geschrieben und die Sätze sind zu lange. Dies sieht man schon allein im Anfangssatz und setzt sich im gesamten Buch so fort.

Besonders Schön finde ich die Erklärungen der Tiere und wie sie unsere Welt sehen. Wörter wie Donnerbüchsen, Rundfuß und schwarzes Band laden zum Miträtseln ein und bereiteten uns viel Spaß beim Lesen.

Der Fuchs Blau-Auge hat uns manchmal richtig leid getan. Aber in Vielpunkt hat er einen tollen Freund und Bruder gefunden. Ganz im Sinne von „Freunde helfen einander“, lernen Kinder mit diesem Buch, was echte Freundschaft bedeutet.

Die Illustrationen von Barbara Scholz passen hervorragend zum Inhalt des Buches und machen die Geschichte lebendig.

Ich bedanke mich beim Autor, dem Verlag und Netzwerk Agentur Bookmark für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, mit dem ich an der Leserunde auf Lovelybooks.de teilnehmen durfte.

 

Fazit

Wir können dieses schöne und großartige Buch über Freundschaft, Vorurteile, Ablehnung, Mut und Zusammenhalt nur empfehlen. Schöne und spannende Lesestunden mit Lerneffekt sind garantiert. Einziger Kritikpunkt sind die langen, teils verschachtelten Sätze.

 

Ich gebe dem Buch vier Sterne.

4 Sterne

eure

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