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Rezension: Das erste Buch der Götter: Gold und Schatten von Kira Licht

Buch

Titel: Das erste Buch der Götter: Gold und Schatten
Band: 1
Autor: Kira Licht
Verlag: Bastei Entertainment
Ersterscheinung: 28. Februar 2019
Seitenzahl: 547 Seiten

 

Anfang

Wasser … bitte! Ich zuckte zusammen und sah mich um. In Paris wurde man häufig von Bettlern angesprochen.

 

Inhalt

Teil 1 einer spannenden Dilogie rund um die griechische Götterwelt mitten in Paris.

Paris die Stadt der … Götter!

Gerade erst nach Paris gezogen, verliebt sich die sechzehnjährige Livia Hals über Kopf in Maél. Seine Welt sind die düsteren Katakomben unter den Straßen der Stadt. Die beiden kommen sich schnell näher, doch der draufgängerischen Maél geht immer wieder auf Abstand. Was hat er zu verbergen? Und warum um alles in der Welt kann Livia plötzlich Botschaften hören, die Bäume und Pflanzen zuflüstern? Ist sie dabei, den Verstand zu verlieren? Als es Livia schließlich gelingt, die einzelnen Fäden miteinander zu verknüpfen, kann sie kaum glauben, welches Geheimnis sich ihr offenbart. Denn dass sie Maél kennengelernt hat, war alles andere als ein Zufall…

Quelle: Bastei Entertainment

 

Meine Meinung

Das Cover ist so schön und der Titel gefällt mir auch so gut. Allein das hat mein Interesse geweckt. Als im Klappentext auch noch die Rede von griechischen Göttern war, musste ich es einfach lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil.

Die Protagonistin Livia ist ein sehr freundliches, mutiges und loyales Mädchen, welches ich sehr schnell ins Herz schloss. Ihre Einfälle und Ideen haben mich immer wieder überrascht. Auch ihre beiden Freundinnen möchte ich gerne. Anfangs fand ich Maél zwar geheimnisvoll, aber auch sehr seltsam. Sein wankelmütiges und teils unlogisches Verhalten raubte mir oft den letzten Nerv. Aber all diese Sachen werden am Schluss logisch und verständlich aufgeklärt.

Die Autorin hat einen wundervollen und lebendigen Schreibstil, welcher mich von der ersten Seite an gefesselt hat.

Obwohl ich Livia echt gerne habe, ärgerte mich eines immer wieder: ihre Unwissenheit über die griechische Mythologie. Sie ist 16 Jahre alt und hat oft keine Ahnung. Wer sind Hermes oder Morpheus? Fluss Lethe? Hades und Persephone? Ich hoffe, dass sie in der Schule auch Geschichtsunterricht hatte und zumindest das Wichtigste über Griechenland gelernt hat. Denn all diese Dinge muss Maél ihr erklären und das fand ich dann des Öfteren etwas nervig.

Spannung war ab der ersten Seite gegeben und auch mangelte es nicht an überraschenden Wendungen. Lediglich der Schluss hat mich nicht so ganz gefallen. Er wurde sehr schnell erzählt und ich hätte mir mehr Erklärungen vor allem bezüglich der Sinnes- und Meinungsänderungen gewünscht. Ich hoffe, dass dies im 2. Teil noch näher erläutert wird.

Ich bedanke mich beim Verlag und bei NetGalley für das Rezensionsexemplar.

 

Fazit

Diese fantastische, emotionale und witzige Geschichte kann ich nur weiterempfehlen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

 

Ich gebe dem Buch vier Sterne.

4 Sterne

eure

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