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Rezension: Zauber der Dunkelheit von Jessica Raven

Buch

Titel: Zauber der Dunkelheit
Autor: Jessica Raven
Verlag: Selfpublishing
Ersterscheinung: 20. Juni 2018
Seitenzahl: 326 Seiten

 

Anfang

Leichte Drehung, bücken, etwas in die Hand nehmen, hochkommen und in das vorgesehene Regal stellen. So und nicht anders kann man meinen Arbeitstag beschreiben. Neun Stunden am Tag. Sechs Tage die Woche. Ich habe es echt zu was gebracht.

 

Inhalt

Ein mittelalterlicher Hexenmarkt lockt nicht nur die neugierigen Bewohner der unschuldigen Vorstadt Roseline auf die Straßen, sondern auch die ungläubige Sinita, die mit Magie eigentlich überhaupt nichts am Hut hat.

Tränke, Zauberbücher, Amulette und Vorhersagen – all das wird ihr von diesen seltsamen Leuten angeboten. Nur die düstere Gestalt hinter den Bäumen scheint nicht Teil des Jahrmarktes zu sein, denn als Sinita sich von seinem Blick fesseln lässt und die Hexe nach ihm fragt, trifft sie dadurch bei der wunderlichen Zaubersippschaft einen Nerv.

Böse Blicke und wüste Beschimpfungen vertreiben sie schließlich vom Markt, doch eines bleibt ihr dabei im Ohr. Die dunklen Worte der gruseligen Hexe.

Eine Prophezeiung über Sinitas Leben… bei der es ihr die Haare im Nacken aufstellt.

Quelle: Amazon

 

Meine Meinung

Das Cover gefällt mir sehr gut und wirkt düster und magisch.

Der Schreibstil hat mir grundsätzlich ganz gut gefallen, jedoch kamen immer wieder Stellen/Phrasen, mit denen ich meine Probleme hatte und die meiner Meinung nach nicht zum Rest passen.

Anfangs fand ich Sinita und Sedy richtig sympathisch. Doch dies änderte sich leider bald. Sobald Sinita Matteo kennengelernt hat, wird sie leichtgläubig, naiv und handelt oft unlogisch. Gerade erst kennengelernt verliebt sie sich und vertraut ihm. Mit seinem Geheimnis kann sie recht gut umgehen und hat auch keinerlei Probleme damit. Dass ihr Leben in Gefahr ist, nimmt sie einfach so hin und zieht gleich mal zu ihm. Dass sie ihr Leben für ihn aufgeben soll, ist ihr auch egal. Durch diese Aktionen wirkt sie eher wie 15 oder 16, aber nicht wie eine junge Erwachsene.

Matteo ist auch ein etwas merkwürdiger Charakter, obwohl ich ihn sympathischer finde. Er hat seine Ziele, denen er folgen möchte, tut aber auch alles für Sinita. Seine Handlungen kann ich meist auch mehr oder weniger nachvollziehen. Was mich jedoch etwas stört, ist die Tatsache, dass mich seine Beschreibung und seine Handlungen oft an Cole aus Charmed erinnern. Auch wenn ich die Serie früher geliebt habe, ist es jetzt einfach nichts Besonderes mehr.

Ich bedanke mich bei der Autorin für das Rezensionsexemplar.

 

Fazit

Ich habe mir mehr erwartet. Potential wäre vorhanden gewesen, wurde aber leider nicht ganz ausgeschöpft.

 

Ich gebe dem Buch drei Sterne.

3 Sterne

eure

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