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Rezension: Blut der Ahnen von Anja Lehmann

Buch

Titel: Blut der Ahnen
Autor: Anja Lehmann
Verlag: Selfpublishing
Ersterscheinung: Jänner 2019
Seitenzahl: 384 Seiten

 

Anfang

Der Bär ächzte noch einmal kurz auf, bevor er zu Boden ging. Blut floss ihm aus Maul und Nase, in seinen massiven Körper hatten sich drei Speere gebohrt.

 

Inhalt

Pompeji 78 n. Chr.:

Der junge Gladiator Alessandro träumt davon, den Tod seines Vaters zu rächen. All seine Gedanken und Taten dienen nur diesem einen Ziel, bis ein Mädchen in sein Leben tritt, das alles auf den Kopf stellt. Nicht nur ist Laetitia die Tochter seines Herrn und somit für ihn unantastbar, sie scheint sich trotz aller Unterschiede für ihn zu interessieren. Ein gefährliches Spiel beginnt, bei dem die Liebe, die sich zwischen den beiden entwickelt, noch das Harmloseste ist.

Bald schon befindet sich Alessandro in einer Situation, in der ihm all seine Stärke nicht mehr helfen kann, denn die alte Magie, auf die er trifft, lässt selbst den größten Kämpfer erzittern. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt, bei dem Alessandro beweisen muss, was wirklich in ihm steckt.

Quelle: Amazon

 

Meine Meinung

Das Cover ist zwar schlicht, aber hat sofort mein Interesse geweckt. Auch den Titel finde ich einfach spitze. Da ich Bücher über das antike Rom sehr spannend finde und der Klappentext auch noch Magie versprach, wollte ich es unbedingt lesen.

Obwohl die Story etwas schleppend beginnt (ich mag einfach keine Kampfszenen und diese wurden immer ziemlich genau beschreiben), nimmt die mit dem Auftreten des Fantasy-Teiles rasant an Fahrt auf und konnte mich dann richtig fesseln.

Die Charaktere wurden hervorragend beschrieben, sodass ich mit Alessandro und Laetitia regelrecht mitleiden musste. Die Tagebucheinträge von ihr zeigen ihre Gedanken und Gefühle Alessandro gegenüber. Sie merkt, dass er sich verändert, kann aber nicht genau sagen warum.

Alessandro ist ein interessanter und spannender Charakter. Ich war zwar nicht immer ganz einverstanden mit seinen Gedanken und Handlungen, aber er ist ja auch nur ein Mann 😉 Laetitia hingegen mochte ich von Anfang an. Sie ist ein ehrliches, freundliches und etwas naives junges Mädchen, welches sich einfach in den falschen Mann verliebt hat – zumindest sieht das ihr Vater so. Die Gefühle der beiden waren so schön und echt.

Silvana ist ein richtiges Biest. Sie ist hinterhältig und tut nichts, was ihr nicht irgendwie hilft. Trotzdem mochte ich sie eigentlich gerne. Sie ist geheimnisvoll und weiß genau, was sie will.

Ich bedanke mich bei der Autorin, dass ich bei der Leserunde auf Lovelybooks.de mitmachen und das tolle Buch lesen durfte.

 

Fazit

Obwohl der Anfang etwas zäh ist und auch die Kampfszenen nicht ganz meinen Geschmack trafen, kann ich dieses tolle Buch voller Geheimnisse und Magie nur empfehlen. Mit Auftreten von Silvana kommt so richtig Fahrt in die Geschichte und ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen.

 

Ich gebe dem Buch vier Sterne.

4 Sterne

eure

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