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Rezension: Die Runenmeisterin von Torsten Fink

Buch

Titel: Die Runenmeisterin
Autor: Torsten Fink
Verlag: Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Ersterscheinung: 11. Februar 2019
Seitenzahl: 448 Seiten

 

Anfang

Der Gefangene streckte die Hand aus, er konnte der Versuchung nicht widerstehen. Die unsichtbare Wand war jedoch noch immer genau dort, wo sie seit über dreihundert Jahren war. Wie oft hatte er schon nach ihr getastet? Er wusste es nicht.

 

Inhalt

Eher unfreiwillig landen die Zwillinge Ayrin und Baren beim kauzigen Runenmeister Maberic vom Hagedorn. Nun ziehen sie mit ihm durchs Land und erlernen die Magie der Runen. Ein Handwerk, das viel gefährlicher ist, als es den Anschein hat. Bald geraten die Zwillinge in ein Spiel finsterer Mächte, in dem Hexen, Drachen und die magische Urkraft selbst im Verborgenen ihre Fäden spinnen. Als sich Ayrins großes magisches Talent offenbart, wird klar, dass die Zwillinge etwas mit den Mächten, die die Menschheit bedrohen, verbindet. Woher stammt Ayrins Kraft? Schlummert etwas Dunkles in dem Mädchen? Wird Ayrins Kunst, die Runen zu zeichnen, am Ende über das Schicksal der Menschen entscheiden?

Quelle: Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH

 

Meine Meinung

Das Cover finde ich richtig toll und geheimnisvoll. Auch der Klappentext wirkt richtig spannend, magisch und mysteriös.

Der Anfang hat mir sehr gefallen. Die Story beginnt mitten im Geschehen und man lernt die Zwillinge Ayrin Rabentochter und Baren Rabensohn kennen. Die beiden waren mir sofort sympathisch, auch wenn sie vor allem anfangs etwas naiv wirken. Im Laufe der Geschichte erfährt man immer mehr über ihre Fähigkeiten und ihre Vergangenheit. Dies war wirklich sehr spannend und interessant.

Das mittelalterliche Setting finde ich richtig toll und spannend. Auch die Urkraft Helia und die Magie der Runen konnten mich sofort fesseln. Mich faszinieren magische Runen einfach sehr und ich freute mich darauf, Ayrin beim Erlernen dieser schwierigen Zeichen zu begleiten. Denn obwohl sie ein Geschick dafür besaß, brauchte sie verhältnismäßig lange, um die Runen zu erlernen.

Die Charaktere, abgesehen von Ayrin und Baren, waren alle sehr interessant gewählt und gut beschrieben. Den kauzigen Runenmeister Maberic vom Hagedorn mochte ich eigentlich ganz gerne, obwohl er immer wieder merkwürdig und den beiden Jugendlichen gegenüber nicht immer freundlich war. Selbst die böse Hexe Ragne von Bial konnte ich in mein Herz schließen.

Der Schreibstil ist wundervollen und dem Setting angepassten. Leider gibt es auch einige Stellen, die sehr langatmig sind und bei denen ich auch öfter das Buch beiseite gelegt und ein anderes dazwischen gelesen habe.

Ich bedanke mich bei Netzwerk Bookmark und dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

 

Fazit

Die Geschichte ist wirklich grandios und fesseln. Einige Stellen hätte der Autor jedoch gerne etwas kürzer halten können, sodass die Geschichte nicht ganz so langatmig wird.

 

Ich gebe dem Buch vier Sterne.

4 Sterne

eure

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