Allgemein · Rezensionen

Rezension: Königin der Monster von Nika S. Daveron

Buch

Titel: Königin der Monster
Autor: Nika S. Daveron
Verlag: Papierverzierer Verlag
Ersterscheinung: 14. März 2019
Seitenzahl: 380 Seiten

 

Anfang

>Wie lautet die erste Regel?<<
Manchmal muss man Ridgeway daran erinnern. Er ist nicht gerade der cleverste Serienkiller, der hier herumläuft.

 

Inhalt

Lena Arimont hat eher ungewöhnliche Freunde. Zum Beispiel den Serienkiller Ridgeway, den Dämon Kezramon und den Voodoo-Hexer Cobalt.
Denn Lena ist anders als die anderen. Ihre höchst lebendige Fantasie erweckt jeden Bösewicht aus Büchern oder Filmen zum Leben, wodurch sie fortan in ihrer Welt herumgeistern. Mittlerweile hat sie sich daran so gut wie gewöhnt und lebt ein fast normales Leben – auch wenn die Themen, die Lena mit ihren Freunden bespricht, ein bisschen düsterer sind, als die der anderen Achtzehnjährigen in ihrer Abschlussklasse.
Doch als eines Tages Matteo in ihr Leben stolpert, steht Lenas Kleinstadtleben plötzlich Kopf. Denn Matteo ist Dämonenjäger. Und er sieht verdammt gut aus.

Quelle: Amazon und Papierverierer Verlag

 

Meine Meinung

Die Geschichte gefällt mir eigentlich wirklich gut. Die Idee, dass die Bösewichte aus Filmen und Büchern zum Leben erweckt werden, finde ich einfach toll. Aber irgendwie auch unheimlich und gefährlich.

Die 17-jährige Lena ist ein witziges, taffes und mutiges Mädchen, welche mir sofort sympathisch war. Sie mag ihre Monster und sieht sie als Freunde. Gemeinsam mit ihnen lebt sie in einer eigenen kleinen Wohnung und kümmert sich um sie. Die Dialoge zwischen Lena und ihren Monstern sind einfach witzig und toll. Vor allem Cobalt ist mir sehr sympathisch und ich mag ihn sehr. Obwohl Ridgeway ein eher stiller Typ ist, finde ich ihn spitze. Er beschützt Lena und ist immer für sie da.

Störend fand ich Lena nur manchmal. In manchen Situationen kommt sie mir eher wie eine 14-Jährige vor. Auch die Szenen und Dialoge zwischen Matteo und ihr fand ich oft merkwürdig und nervig. Obwohl sie nie wirklich nett ihm gegenüber ist und auch noch Monster erschafft und bei sich leben lässt mag er sie sehr. Finde ich seltsam.

Der Schreibstil traf leider nicht so ganz meinen Geschmack. Manchmal waren mir die Sätze zu kurz und einfach gehalten. Generell

Lena hat anscheinend 16 Monster bei sich wohnen. Wo und welche genau erfährt man leider nicht. Eigentlich kommen nur fünf wirklich vor und ein paar werden kurz erwähnt. Das finde ich sehr schade. Ich hätte mir zu den anderen Monstern mehr Informationen gewünscht.

 

Fazit

Die Idee finde ich toll und auch die Geschichte an sich ist spitze. Lena handelt jedoch manchmal nicht ganz ihrem Alter entsprechend und der Schreibstil richtet sich auch an eine eher jüngere Zielgruppe.

 

Ich gebe dem Buch drei Sterne.

3 Sterne

eure

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