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Rezension: Ein alter Hut von Ann-Kathrin Karschnick

Buch

Titel: Ein alter Hut
Autor: Ann-Kathrin Karschnick
Verlag: Papierverzierer Verlag
Ersterscheinung: 30. April 2019
Seitenzahl: 340 Seiten

 

Anfang

»Mama, ich will kein Brot mitnehmen!«, rief Anna über die Schulter und war schon auf dem Weg zur Tür. »Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Und von dem, was du eben gerade gegessen hast, würde nicht einmal eine Maus satt werden.«

 

Inhalt

Alle vierhundert Jahre wird eine mächtige Hexe geboren. Das Blöde daran ist nur, dass sie nichts davon weiß …

Geheimnisvolle und mysteriöse Dinge haben die sechzehnjährige Schülerin Anna schon immer fasziniert. Ein ungewöhnlicher Talentwettbewerb an ihrer Schule wirkt daher wie eine Einladung, zumal es bei diesem Casting ausgerechnet darum geht, ein Rätsel nach dem nächsten zu lösen. Annas Freunde Sarah und Ben drängen sie förmlich dazu, daran teilzunehmen, denn das versprochene Preisgeld können sie alle mehr als gut gebrauchen.

Doch die Konkurrenz ist groß. Anna muss sich zum Beispiel gegen den Möchtegern-Sonnyboy Lukas und dem wahnsinnig faszinierenden Elias behaupten, während sie sich den immer schwierigeren Aufgaben stellt. Obendrein scheint die verrückte Jury rund um die Theaterlehrerin Magda gänzlich eigene, undurchschaubare Ziele zu verfolgen, woraufhin mehr auf dem Spiel steht als nur das Preisgeld.

Dabei hatte alles so harmlos angefangen … mit einem alten Hut, einem Casting und einem bunten Haufen an Schülerinnen und Schülern.

Quelle: Papierverzierer Verlag und Amazon

 

Meine Meinung

Meine Aufmerksamkeit wurde von diesem einzigartigen und faszinierenden Cover geweckt. Jedoch stolperte ich hin und wieder über einen Satzbaufehler oder eine Wortwiederholung, die mir das Lesen etwas erschwerten.

Die Charaktere wirken vor allem am Anfang teilweise eher unfreundlich und pubertierend. Doch ändert sich dies im Laufe der Geschichte. Da die Story aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, lernt man die Charaktere sehr gut kennen. Elias war mir sofort sympathisch und ich finde ihn einfach grandios. Anna ist mir manchmal zu aufmüpfig und nervig. Sie kann aber auch sehr freundlich und hilfsbereit sein. Sarah ist mit ihrer sarkastischen Art oft mühsam, Ben tut mir oft leid. Lukas ist einfach nur schrecklich und ich mag ihn überhaupt nicht.

In dieser Geschichte wurden einige Themen aufgegriffen, beispielsweise die erste Liebe, Freundschaft und auch Mobbing. Hier hätte ich mir jedoch mehr Aufklärung gewünscht. Das Mobbing nimmt eigentlich eine große Rolle in der Story ein, wird aber nicht weiter beachtet. Unter dem Motto „Es ist halt so“, wird alles unter den Tisch gekehrt. Da hätte ich mir einfach MEHR gewünscht.

Auch das Ende fand ich nicht ganz schlüssig und rund. Das Casting war vorbei, die Gefahr gebannt und plötzlich ist es aus. Die Kinder fragen nie wirklich nach, sind nie richtig skeptisch und nehmen vor allem an Ende alles einfach so hin.

Ich bedanke mich bei NetGalley.de und dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

 

Fazit

Die Geschichte hätte ein großes Potential gehabt, welches jedoch nicht ganz genutzt wurde. Grundsätzlich gefällt mir die Story ganz gut, aber die Autorin sollte sie vielleicht noch etwas überarbeiten, sodass sie runder und logischer wird.

 

Ich gebe dem Buch drei Sterne.

3 Sterne

eure

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