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Rezension: Vier Monde von Dirk Morenweiser

Buch

Titel: Vier Monde
Band: 1
Autor: Dirk Morenweiser
Verlag: Selfpublishing
Ersterscheinung: 22. November 2018
Seitenzahl: 258 Seiten

 

Anfang

In ferner Vergangenheit, lange Zeit vor dem Anfang dieser Geschichte, versammelten sich dreihundertsiebenundfünfzig Götter auf der einzigen Lichtung eines sonst dicht wachsenden Waldes. Sie sprachen stolz über die Zeit, in der die Welt noch keine Gestalt hatte, in der es nichts als Wasser gab, aus dem sie Erde heraufholten, um Kontinente zu formen.

 

Inhalt

„Nouró, der Herrscher über Iluntasuna, hat die vier Schwerter, die Waffen der mächtigsten Götter der Vorzeit, vereinen können. Die Wut, der Zorn, mit dem sie sich bekämpft hatten, wohnen diesen Waffen inne. Diese dunkelsten Kräfte hat Nouró sich zu eigen gemacht und damit vier Monde freigesetzt, die sich vor die Sonne schieben werden und bis an das Ende der Zeit dort verbleiben. Haben sie die Sonne verdunkelt, sind wir im Inneren kalt. Macht, Unterdrückung und Gier werden herrschen. Alles Herrliche wandelt sich in Leere. Wärme, Liebe und Freude wird es nicht einmal mehr in der Erinnerung geben. Sinn wird zu Unsinn. Du hast es in deinen Händen, nur du kannst es verhindern.“
„Ich bin dieser Anforderung nicht gewachsen! Ich habe keine waghalsigen Pläne, keine kühnen Ideen, ich will die Welt weder erobern noch retten. Ich weiß nicht einmal, was sie ist. Ich will nur irgendein Mensch sein, ohne besondere Bedeutung.“
„Vier Monde“ ist eine Geschichte über zwei junge Menschen, die sich unerwartet kennen lernen und sich gezwungen sehen, gegen eine sich über alles legende, bedrohliche Macht zu kämpfen. Auf ihrem Weg nach Iluntasuna, dem Reich der Dunkelheit, müssen sie nicht nur gegen Feinde bestehen, sondern sie stehen sich in ihrer Unerfahrenheit auch selbst im Weg.
Es ist eine Geschichte über die Ausweglosigkeit, über die eigenen Zweifel, über Grenzerfahrungen, über Menschlichkeit und Liebe.

Quelle: Amazon

 

Meine Meinung

Das Cover trifft leider gar nicht meinen Geschmack, vor allem, weil die Bildqualität sehr schlecht und verpixelt ist.

Anfangs brauchte ich etwas, um in die Geschichte hineinzufinden. Die Freundschaft zwischen Dhima und Naî Aahram wurde ziemlich schnell geschlossen und verwirrte mich deswegen etwas. Doch dann wurde die Geschichte immer spannender und interessanter, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen und lässt viel Platz für Fantasie. Die Schauplätze wurden wirklich schön und bildhaft beschrieben, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Auch die Charaktere besitzen Tiefe und ich schloss sie schnell ins Herz.

Besonders die überraschenden Wendungen haben mir wirklich gut gefallen und haben dem Buch den nötigen Pepp gegeben. Ich wollte immer wissen, wie es weiter geht und was die Protagonisten noch erleben.

Dass es sich um ein Erstlingswerk handelt, erkennt man an der teilweise raschen Handlung, welche aber nie an Spannung verliert.

Ich bedanke mich beim Autor für das Rezensionsexemplar.

 

Fazit

Es ist eine eher ernstere, aber durchwegs spannende und fantastische Geschichte, welche ich nur empfehlen kann.

 

Ich gebe dem Buch vier Sterne.

4 Sterne

eure

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