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Rezension: Herzklopfen dank dir von Ella Green

Buch

Titel: Herzklopfen dank dir
Autorin: Ella Green
Verlag: Klarant Verlag
Erstveröffentlichung: 18. Februar 2016
Seitenzahl: 133 Seiten

 

Anfang

„Darla, bist du endlich so weit?“, fragte mich meine beste Freundin Reese und kam zu mir in mein Zimmer.

 

Inhalt

Darla traut ihren Augen kaum, wen sie im Club vor sich sieht: Dieser heiße Typ ist ihr Ex Jeremy. Mehrere Jahre haben sich die beiden nicht gesehen, doch es fühlt sich an, als wäre es gestern gewesen. Das Feuer ist sofort wieder entfacht und dem ersten Date folgt schon bald eine leidenschaftliche Nacht. Jeremy hat inzwischen ganz besondere sexuelle Vorlieben entwickelt – das ist kein gewöhnlicher Sex, sondern verrucht und extrem scharf. Mit ihm lebt Darla devote Fantasien aus, von denen sie nicht einmal geahnt hätte. Für Darla ist Jeremy mehr als nur ein Lover, doch durch einen Zufall erfährt sie, dass er eine Freundin hat…

Quelle: Amazon

 

Meine Meinung

Das Cover finde ich sehr ansprechend und passt sehr gut zum Inhalt der Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen und man kommt recht flott voran. An manchen Stellen ging mir dies jedoch zu schnell, da mir die Beschreibungen und Ausscheidungen etwas fehlten. Sie sehen sich, reden ein bisschen, treffen sich nochmal und schon haben sie den besten Sex miteinander. Auch ging es mir zu schnell, dass sie plötzlich BDSM haben, ohne darüber zu sprechen. Er versucht es einfach und sie ist mit allem einverstanden. Einerseits hat sie keine Ahnung von diesem Thema, andererseits kennt sie einige Begriffe. Nachfragen, Einwände erheben oder auch ihre Zustimmung geben. Nichts davon passiert.

Die Dialoge waren teilweise sehr mühsam zu lesen. Oft war es nur oberflächlicher Smalltalk, den man für die Geschichte wirklich nicht brauchte. Dafür passiert in dem Buch auch nicht wirklich viel.

Obwohl die beiden vor zehn Jahren schon mal zusammen waren, ging mir das nun zu schnell. Ich konnte ihnen diese plötzliche Liebe nicht ganz abkaufen. Zehn Jahre sind eine lange Zeit und man verändert sich. Es werden im Buch auch immer wieder Vergleiche mit den Personen und deren Verhalten von früher gemacht und man merkt, sie haben sich beide wirklich verändert. Mir kam es oft vor, als wären sie wieder 16. In dem Alter verliebt man sich auch sehr schnell, spricht von der großen Liebe, trennt sich rasch wieder und verfällt dann dem Liebeskummer. Tja, mit 16. Aber doch nicht mit fast 30 Jahren!

Auch fand ich Jeremy’s inneren Kampf nervig und mit der Zeit nicht mehr glaubwürdig. Er hat oft die Gelegenheit sich zu trennen und macht es einfach nicht. Man erfährt aber auch nicht wirklich, warum er es nicht schafft/macht.

 

Fazit

Grundsätzlich gefällt mir die Idee, dass man den Expartner nach zehn Jahren wieder trifft und sich wieder verliebt. Der Gedanke, dass man eine zweite Chance bekommt und nun sein Glück mit dem Richtigen genießen kann ich sehr schön. Leider hat mir die Umsetzung in dieser Geschichte nicht ganz zugesagt. 

Ich gebe dem Buch drei Sterne.

3 Sterne

eure

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