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Rezension: Willkommen in Monsterville von Adam Monster

Buch

Titel: Willkommen in Monsterville
Band: 1
Autor: Adam Monster
Illustrator: Thomas Hussung
Verlag: Dragonfly
Ersterscheinung: 16. September 2019
Seitenzahl: 256 Seiten

 

Anfang

an Den kinds-mensch, der dIeses buch in händEn hält:

ich flehe dich an – lies eS nicht.
nun mach schon. lEg es weg. ich werde auch nicht beleidigt Sein. schließlich haBe ich ein fUrchtbar enttäusChendes leben Hinter mir, also wieSo solltesT duirgend-Ein Interesse daran haben, diese gesChichte zu lesen, deren niederschrift mich so viel mühe geKostet hat?

 

Inhalt

Dein Lehrer ist eine Mumie? Eure Bibliothekarin eine Schlange? Und keinen außer dir scheint das irgendwie nervös zu machen? Willkommen in Ost-Emerson!

Als Ben nach Ost-Emerson zieht, wird ihm schnell klar, dass diese Kleinstadt anders ist. Sie wird von einem Haufen Monstern bewohnt. Mumien, Meerhexen, Zombies, Werwölfe, Maulswurfsmenschen … Ben muss hier weg! Doch dann verschwindet sein Hund Fred. Auf der Suche nach einem Lebenszeichen von ihm tauchen Ben und seine Freunde Lucy und Linus immer tiefer in die Geheimnisse von Ost-Emerson ein – und machen dabei Bekanntschaft mit ziemlich ungemütlichen Monstern …

Quelle: Dragonfly Verlag

 

Meine Meinung

Das Cover finde ich einfach genial und so passend zum Inhalt des Buches. Durch die Monster und das gelbe Absperrband wirkt das Buch sehr spannend und macht neugierig.

Schon der Beginn hat mich fasziniert und begeistert. Adam Monster, ein waschechtes Monster, bittet und fleht den Leser an, dass er das vorliegende Buch ja nicht lesen solle. Doch natürlich liest man das Buch, erst recht, wenn man davor gewarnt wird. Die fehlerhafte Rechtschreibung tut ihr Übriges und lockt den Leser damit.

Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und ich war von Anfang an gefesselt. Ich wollte unbedingt hinter die Geheimnisse der Stadt kommen. Ben, der Protagonist, zieht in die Stadt und entdeckt, dass Monster unter den Einwohnern sind. Echte Monster, die jedoch niemand sonst erkennt. Sie leben unentdeckt und harmlos. Doch der Junge beschreibt jedes neue Monster so eindrucksvoll und detailliert, dass ich mir von jedem ein genaues Bild machen konnte. Durch die zahlreichen und kindgerechten Illustrationen wirkt die Geschichte noch lebendiger und man kann sich die Gegebenheiten noch besser vorstellen.

Ben ist ein fantastischer, netter und unglaublich sympathischer Protagonist, der gemeinsam mit seinen neuen Freunden die Geheimnisse lüftet. Auch die Geschwister Lucy und Linus mochte ich sehr gerne. Besonders schön finde ich das Bild, welches Lucy vermittelt. Sie ist frech, wild und abenteuerlustig. Sie lässt sich nichts sagen und ist kein typisches Mädchen.

An die ständigen Einschübe von Adam Monster (Werte Leserin, werter Leser,…) musste ich mich erst gewöhnen. Diese haben meiner Meinung nach den Lesefluss etwas gestockt, sodass ich teilweise schon genervt davon war. Aber nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, las ich meist einfach drüber.

Das Highlight für mich war die Legende über die verschwundene Kolonie von Roanoke. Die Geschichte baut auf diesem Mythos auf, was die Story noch gruseliger macht.

Ich bedanke mich beim Verlag und dem Autor für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

 

Fazit

Diese gruselige und schaurig schöne Geschichte kann ich nur empfehlen. Jedoch weiß ich nicht, ob die Zielgruppe ab 9 Jahren nicht etwas niedrig angesetzt ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass Kinder in dem Alter beim Lesen ein wenig Angst bekommen.

 

Ich gebe dem Buch vier Sterne.

4 Sterne

eure

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